Nachfolger von Flappy Bird heißt Swing Copters und frustet

SwingCoptersGooglePlayJetzt gibt es vom vietnamesischen Entwickler Dong Nguyen einen Nachfolger zu Flappy Bird. Die App heißt Swing Copters, bietet nehezu die gleiche einfache und niedliche Retrografik und hat auch ein ähnliches Spielprinzip.

Flappy Birds Family: Amazon krallt sich die flatternden VögelAllerdings hat Dong Nguyen es nochmals deutlich schwieriger gemacht als beiFlappy Bird. Dadurch ist der Frust ist im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert. Der Spieler muss ein Flugobjekt durch Hindernisse flattern lassen – allerdings geht es in Swing Copters per Minihubschrauber nach oben statt per Vogel zur Seite wie in Flappy Bird. Für einen Richtungswechsel tippt man wie gehabt wieder auf das Touchdisplay. 

Das klingt recht einfach – ist es aber überhaupt nicht. Golem zieht nach einem Test folgendes Fazit zu Swing Copters:

Flappy Bird war herausfordernd, bei Swing Copters hat es Entwickler Dong Nguyen mit der Schwierigkeit übertrieben. Der kleine Heli eiert so hektisch durch die Luft, dass auch reaktionsschnelle Spieler nur mit Glück mehr als drei oder vier Punkte erreichen. Die ersten paar Höhenmeter können Profis mit gutem Rhythmusgefühl zwar noch auswendig lernen. Aber sobald echter Freiflug gefragt ist, schmiert das Ding einfach zu schnell ab. Gut, dass Swing Copters kostenlos ist – so kann jeder mal zur Probe abheben, und dann bei Nichtgefallen eben wieder auf “Löschen” tappen.

Wer es nicht glaubt, kann die App Swing Copters als rund 8 MByte großen Download für iOS im App Store und für Android bei Google Play kostenlos herunterladen und installieren. Die am Bildschirmrand klein eingeblendete Werbung ist kaum störend. Wer sie weg haben möchte, bezahlt dafür in der App ungefähr 90 Cent.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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