Netflix und Co. verursachen “unheimlich viel Last”

netflix“Dienste wie beispielsweise Spotify oder auch Netflix verursachen unglaublich viel Last, daher müssen die Netzbetreiber ständig nachrüsten und ihre Netze ausbauen – sei es im Mobilfunk oder klassisch übers Festnetz”, betonte die Direktorin Mobile des Eco Verbands Bettina Horster in der gemeinsam mit Arthur D. Little erstellten StudieDie deutsche Internetwirtschaft 2015 bis 2019“, die gestern vorgestellt wurde.

Der mobile Datenverkehr ist nach der Studie in Deutschland in den letzten zehn Jahren um das 1.000-fache angestiegen und werde in den kommenden Jahren weiter rasant anwachsen. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland über 500 Millionen Gbyte an Daten mobil übertragen. “Gerade bei Streamingdiensten ist WLAN deutlich besser geeignet als die Nutzung über das normale Mobilfunknetz. WLAN wird immer weiter ausgebaut, indem beispielsweise immer mehr Hotspots entstehen.”

Dazu fand ich bei Golem den nachstehenden, treffenden Kommentar des Users “ckerazor” von heute:

Gewinne in Mrd. Höhe und trotzdem jammern? Wie wär es mit ausbauen?

“Seltsam. Andere Länder schaffen einen praktisch flächendeckenden Ausbau mit LTE und haben günstige Tarife. Und das klappt sogar in Ländern, wo sich die Masse der Einwohner in einer Landesecke befindet und der Rest eher dünn besiedelt ist.

Und hier wird von den Providern selbst gejammert, dass Leute unterwegs Musik streamen wollen (ab 0.064 Mbps) oder Netflix nutzen wollen (ab 1 Mbps)? Soll das ein Witz sein? Baut halt endlich aus. Kleinere Zellen = weniger Kunden pro Fläche/Funkzelle = hohe Bandbreite für alle Kunden in dieser Funkzelle.

Nach den Gewinnen der letzten Jahre sollte das ja wohl wirklich kein Problem darstellen. Aber nein, ne kleine schwarze Zahl am Ende reicht halt nicht. Da muss schon “Milliarde” dahinterstehen.

Ihr kotzt mich an! Sorry, Tonfall.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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