Freifunk: Neue länderspezifische Router von TP-Link

Freifunk-RouterVDie neuen Regulierungsvorschriften von EU, USA und Kanada zwingen Hersteller funkender Geräte, in Zukunft länderspezifische Versionen auszuliefern.

Die für Senden und Empfangen zuständige Software darf nach diesen Vorschriften vom Kunden nicht mehr verändert werden können.

Der Hersteller TP-Link vertreibt schon landesspezifische Router, deren Firmware sich nicht mehr auf eine internationale Version downgraden lässt. Die deutsche Niederlassung stellte jetzt neuen Quellcode in Aussicht, auf dessen Basis auch wieder alternative Firmware entwickelt werden kann. Sie hat diese Quellcodes allerdings selbst noch nicht.

Damit will TP-Link seinen Kunden weiterhin ermöglichen, in den Routern Funktionen wie VLAN (Virtuelle LAN) oder fest eingestellte VPN (Virtual Private Networks) nachzurüsten.

Besonders für Freifunk-Bürgernetze, wie sie auch hier in Lüdinghausen betrieben werden, besteht wieder etwas Anlass zur Hoffnung, dass darauf auch Mesh-Protokolle installiert werden können.

Der Zugriff auf Einstellungen wie Sendeleistung und Frequenzen soll in den neuen Hardwarerevisionen aber vorschriftsgemäß verwehrt sein. Dieser Teil der Software soll außerdem zu closed source werden.

Details sind noch nicht bekannt. Auch zu den diesbezüglichen Plänen anderer Router-Hersteller gibt es noch keine Informationen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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