Neuer Desktop-Client des Messengers Skype veröffentlicht

Ab sofort steht das „runderneuerte“ Skype für den Desktop zum Download bereit, teilt Hersteller Microsoft jetzt im Skype-Blog mit. Benutzer von Windows 10 bis zum Stand des November Update 2016, von Windows 8, Windows 7, Linux und Mac OS können das Upgrade demnach bei entsprechenden Einstellungen auch automatisch beziehen.

Die Einführung zieht sich wie Kaugummi

Wer eine neuere Windows-10-Version einsetzt, dem will Microsoft das Skype-Update nachliefern, sobald die neuen Funktionen von Skype in der Universal-App integriert seien. Einen genauen Termin dafür nennt der Hersteller bisher aber noch nicht.

Schon zur Jahresmitte hatte Microsoft das radikale Neudesign von Skype angekündigt. Die App sollte danach „cooler“ und bunter werden und mit „Find“, „Chat“ und „Capture“eine dreigeteilte Benutzeroberfläche zeigen. Nach der Ankündigung brachte der Konzern erst einmal neue Versionen für Android und iOS, die allerdings auf sehr wenig Gegenliebe bei den Smartphone-Nutzern trafen.

Die Nutzer mögen das neue Skype nicht

Danach hat Microsoft dann eine Preview für den Desktop auf den Weg gebracht und sich dabei durchaus bemüht, bei einzelnen Details nachzubessern.

Am grundsätzlichen Design hat der Softwareriese aber gegen den erklärten und massiven Widerstand der Kunden festgehalten – eine Unart bei Microsoft, die letztlich auch Windows 8 massivst geschädigt und den damaligen Microsoft-Boss Steve Ballmer seinen Job gekostet hat.

Microsoft mal wieder mit viel unangemessenem Eigenlob

Die neue Messaging-App sei das „ausdrucksstärkste Skype aller Zeiten“. Zahlreiche Themes erlauben es, der App ein persönliches Erscheinungsbild zu verpassen. Als Cloud-Dienst verspricht Skype zudem den nahtlosen Cross-Plattform-Einsatz vom Smartphone über den Desktop und die Xbox bis hin zu smarten Lautsprechern (Tischspione). Sogar der direkte Dateiaustausch bis zu einem Umfang von 300 MByte soll möglich sein.

Über Klaus

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