Neues im Juli 2016

NeuImDie meisten Änderungen von Gesetzen und Verordnungen, aber auch viele Verkaufsstarts oder Produkt-Lebensenden im IT-Bereich fallen auf einen Monatsbeginn. Was alles im heute begonnenen Juli neu ist oder sein wird, listen wir hier kurz auf:

  • Höhere Renten: Im Westen +4,25%, im Osten um 5,75% Die höchste Rentenerhöhung seit 23 Jahren reduziert den Abstand zwischen der Standardrente Ost und West auf 5,9 Prozent. Im zweiten Halbjahr 2015 waren das noch 7,4 Prozent. Der Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung bleibt unverändert bei 18,7 Prozent.
    Achtung: Manche Rentner werden durch diese Rentenanhebung jetzt steuerpflichtig, weil ihre Rente damit über dem steuerfreien Grundfreibetrag liegt. Handlungsbedarf besteht aber nicht – das Finanzamt wird in diesen Fällen die Betroffenen anschreiben.
  • Höherer Kinderzuschlag: Geringverdiener mit Kindern bekommen 20 Euro mehr Der monatliche Kinderzuschlag wird von 140 Euro auf 160 Euro erhöht. Er wird Eltern gezahlt, denen neben der Bestreitung des eigenen Lebensunterhalts nicht genug für ihre Kinder bleibt. Den Zuschlag muss man bei der zuständigen Familienkasse beantragen. Fragen zum Kinderzuschlag werden bundesweit unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 4555530 beantwortet.
  • Handel muss ab Ende Juli Elektroschrott zurücknehmen Am 24. Juli ist die Übergangsreglung für die Entsorgung von Elektroschrott Geschichte. Spätestens dann müssen Elektronikhändler mit einer Verkaufsfläche ab 400 Quadratmeter die Voraussetzungen für die kostenfreie Rücknahme geschaffen haben. Auch die Online-Händler sind dazu verpflichtet…Bei der Abgabe spielt die Größe des Schrotts eine Rolle: Geräte bis zu 25 Zentimeter Seitenlänge wie alte Handys oder Rasierer müssen die Händler ohne jede Gegenleistung annehmen. Größere Geräte müssen sie allerdings nur dann entsorgen, wenn die Kunden im Gegenzug auch ein neues Produkt ähnlicher Art bei ihnen kaufen.
  • Balearenurlaub wird teurer Beim Urlaub auf den Balearen werden ab heute in der Hauptsaison 0,50-2,00 Euro “Übernachtungssteuer” erhoben – in der Nebensaison ist es nur die Hälfte davon. Das können sich die Spanier nur erlauben, weil der islamistische türkische Diktator Erdogan nahezu alle Touristen aus der konkurrierenden Türkei vergrault hat.
  • Das Ende der kostenlosen Plastiktüten Ziel dieser freiwilligen Vereinbarung, die heute in Kraft tritt, ist, 80 Prozent der Einkaufstüten innerhalb von zwei Jahren kostenpflichtig zu machen. Dass soll die Kunden dazu bringen, häufiger wiederverwendbare Tragetaschen zu nutzen.Das schont nachhaltig die Umwelt und spart auch noch Ressourcen – unsere Meere sind schon übervoll mit Plastikmüll. Als Ausgenommen von der Vereinbarung gelten die sehr leichten Plastiktüten, die beispielsweise zum Verpacken von Obst und Gemüse auf den Wochenmärkten eingesetzt werden.
  • Der kostenlose Upgrade auf Windows 10 von Microsoft endet mit dem Juli Ende Juli ist der Weg zum kostenlosen Windows 10 Geschichte, denn dann läuft das Sonderangebot von Microsoft aus und soll auch nicht mehr verlängert werden.Wer gerne noch das kostenloses Windows 10 anstelle einer mit 135 (Home) oder 279 (Professional) Euro zu bezahlenden Kauf-Version haben möchte, sollte jetzt so langsam in die Gänge kommen…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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