Neues vom Zombie Blackberry

BlackberryPriv2Smartphone-Hersteller Blackberry wurde schon so oft totgesagt, daß die Bezeichnung als Zombie-Firma sicher nicht weit daneben liegt.

Aber die Kanadier versuchen es immer wieder – zuletzt mit seinem Android-Smartphone Blackberry Priv.

Das Gerät ist selbst Unternehmenskunden aber zu teuer und liegt wie Blei im Lager. Jetzt hat auch Netzbetreiber AT&T Probleme mit dem Gerät: Die Rücklaufquote ist enorm hoch, was angeblich Android geschuldet sein soll.

Blackberry-Stammkunden kommen mit Android nicht zurecht

Blackberry und auch  AT&T hatten eine sehr starke Nachfrage nach einem Android-Smartphone mit einer physikalischen Tastatur erwartet.

Allerdings seien die meisten Priv-Käufer leider keine langjährigen Android-Nutzer. Stattdessen würde das Priv hauptsächlich von früheren Blackberry-Kunden gekauft, die mit dem Wechsel auf die Android-Plattform generell nicht klarkommen würden, sagt ein Manager der Firma, der nicht genannt werden möchte. Und das führe dann zu den hohen Rücklaufquoten bei einem der führenden US-Mobilfunkunternehmen.

Viel zu teuer ist es auch

Der Blackberry-Chef selbst hatte schon vor zwei Monaten zugegeben, dass es wohl nicht sehr klug war, als erstes Android-Gerät ausgerechnet eines aus der Oberklasse zu positionieren.

Denn viele interessierten sich zwar für das Priv, seien aber nicht bereit, einen so hohen Preis dafür zu bezahlen. Aktuell kostet das Priv in Deutschland bei den meisten Händlern ca. 650 Euro – und gehört damit zu den teuersten Smartphones auf dem Markt. Der hohe Preis ist weiterhin ein ernsthaftes Problem. So wird aus dem Zombie dann doch irgendwann ein Toter.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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