Niemand braucht Uber – aber wer sagt es den Amis?

uberPlakatTrotz Verbot in ganz Deutschland durch das Landgericht Frankfurt will der amerikanische Mitfahrdienst Uber einfach nach dem trotzigen Motto “Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten” weitermachen: Uber wird seine Tätigkeit in ganz Deutschland fortführen.

Ungeachtet der Strafandrohung von 250.000 Euro geht Uber dies Risiko ein, und mit über einer Milliarde Risikokapital kann sich das US-Startup das sogar leisten. Und interessierte Amerikaner denn jemals deutsches Recht?

Was aber daran fortschrittlich sein soll, dass Uber unter dem falschen Etikett von “Sharing Economy” einen dermaßen marktradikalen Ansatz fährt, erschließt sich mir nicht. Das heißt ja im Klartext: “Scheiß auf die Regeln, wir machen unsere eigenen.

Das Risiko wird auf Fahrer, Fahrgäste und Versicherungen verlagert und damit die gesamte Taxibranche, oder “dieses Arschloch namens Taxi“, wie Uber-CEO Trevis Kalanick, das Schlitzohr mit den Schlitzaugen sie nennt, zum Sterben verurteilt.

So erzeugt Uber eine Menge neue prekäre Arbeitsplätze, bei denen keine Steuern gezahlt werden, aber die Amis 20 % kassieren können – das ist nicht fortschrittlich, sondern einfach nur asozial und marktradikal.

Einen ausführlichen Kommentar dazu finden Sie bei Heise.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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