Notbremse gegen Datenklau: Mozilla entfernt Web of Trust

panzerbrowserDer Betreiber des umstrittenen Browser-Plugins “Web of Trust” (WoT) bestreitet zwar, nicht anonymisierte Nutzerprofile inklusive detaillierter Surfprofile weitergegeben zu haben. Obwohl die drei Millionen ausgespähten und kompromittierten Menschen, teilweise Personen des öffentlichen Lebens wie Politiker, Bundestagsabgeordnete, Manager, Polizisten, Richter, Ärzte und Journalisten, eine ganz andere Sprache sprechen.

wotMozilla zog als Herausgeber des Open-Source-Browsers Firefox jetzt aber die nötigen Konsequenzen. Das WoT-Plugin wurde mit sofortiger Wirkung aus dem Add-On-Verzeichnis für Firefox entfernt.

Google hat noch nicht auf die Kritik reagiert. Im offiziellen Webstore für Chrome- Erweiterungen wird das Addon WoT immer noch zum Download angeboten, wobei Google sogar über 1,4 Millionen Nutzer des Plugins in seinem Browser Chrome angibt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Browser, Internet, Kommentar, News, Programmierung, Recht, Sicherheit, Soziales, Wirtschaft abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.