Oberjude Dieter Graumann beklagt Antisemitismus – tote Palästinenserkinder beklagt er aber nicht…

Mauer_bei_Ramallah_Wikimedia_AbutoumWenn ich die Vorwürfe zum angeblichen Antisemitismus des Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland Dieter Graumann höre, geht mir schon das Messer in der Tasche auf.

Und ich gehöre zu der weit überwiegenden Zahl von Menschen in Deutschland, Europa und weltweit, die erst nach der Nazi-Zeit geboren wurden und deshalb nicht in den Verdacht kommen können, schon immer gegen Juden gewesen zu sein oder irgendetwas mit dem Holocaust zu tun gehabt zu haben.

Da schimpft dieser deutsche Oberjude im Guardian über Deutsche und andere Europäer, die angeblich ihren Antisemitismus ausleben. Mit falschen Feststellungen wie “Das ist die schlimmste Zeit seit der Nazi-Ära” lenkt Graumann von dem Massenmord an völlig unterlegenen Palästinensern ab, die sich mit besseren Knallerbsen gegen die hochgerüstete israelische Armee wehren.

Auf den Straßen hört man Dinge wie ‘die Juden sollten vergast werden’, ‘die Juden sollten verbrannt werden’ – so etwas gab es in Deutschland seit Jahrzehnten nicht.” erdreistet sich dieser einäugig blinde Moralwächter aus dem “auserwählten Volk des Herrn” zu äußern – dagegen verwehre ich mich scharf.

Gazastreifen_Wikimedia_LancerIch kenne nur ein Ghetto auf der Welt, dass sich inzwischen zu einem regelrechten KZ gemausert hat, und das liegt in Israel und heißt Gaza-Streifen. Es ist ein kleines Stück Land in der Wüste, halb so groß wie Hamburg. Alle Grenzen nach Israel sind dicht, die Grenze nach Ägypten ist dicht, der Weg übers Meer ist blockiert und der von uns bezahlte Flughafen von den Israelis zerbombt.

Ein Zaun von über 50 km Länge mit einem Sicherheitsstreifen, der dem Mini-Land weitere 62 Quadratkilometer landwirtschaftliche Fläche entzieht, grenzt das Ghetto vollständig vom Staat Israel ab.

Fischer dürfen, wenn überhaupt, nur noch maximal 3.000 Meter von der Küste entfernt Fische fangen – da sind aber schon lange keine mehr zu finden. Landwirtschaft geht auch kaum noch, weil alles Wasser des Jordan von den Israelis beansprucht wird, um Rosen für ihre Schutzmacht USA zu züchten. An der israelischen Südgrenze braucht man die Beine nicht weit spreizen, um über den Jordan zu gehen…

Hier hält sich Israel seine Arbeitssklaven und lässt sie nach Gutdünken und Tagesform mal zum Arbeiten über die Grenze und mal nicht. Und da wagt es dieser Mann, der Welt und besonders Deutschland Antisemitismus vorzuwerfen?

Schade, dass es keine Götter gibt, ansonsten wäre eine Aktion nach Vorlage von Jesus, der die Händler aus dem Tempel getrieben haben soll, dringend angesagt, um die Juden unter den Israelis aus Palästina zu vertreiben und den Menschen unter den Israelis ein friedliches Zusammenleben mit den Palästinensern im Lande, gleichberechtigt und unter fairen Bedingungen, zu ermöglichen.

Shalom!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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