Olympiade 2012 in London im Internet – mit vorauseilender Zensur

Man mag es als erfahrener Internetuser kaum glauben, was sich die Ausrichter der Olympiade in London haben einfallen lassen:

Das Olympische Komittee verlangt von jedem, der die Internetseite der Olympischen Spieleverlinken will, dass er sich verpflichtet, die Spiele nicht in einem  „falschen, irreführenden, abfälligen oder sonst wie anstößigen Licht erscheinen zu lassen„.

So steht es in Punkt 5 der Terms of use (Nutzungsbedingungen) der Internetseite. Wie das Komitee das durchsetzen will, steht nicht dabei.

Vielleicht mit Schmiergeld, wie bei den Fussballverbänden? *grübel*

Als erstes liest man auf der Seite: „Inspire a generation„. So kann man eine Generation sicher nicht inspirieren…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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