Jeder dritte Deutsche nutzt Sprachassistenten

Was man mit „Okay Google“, „Hey Siri“ oder „Hallo Alexa“ in seiner Wohnung anspricht, wird gemeinhin „Sprachassistent“ genannt – von vielen aber auch viel treffender als „Tischspion“ bezeichnet.

Und diese Worte hört man in Deutschland immer öfter, denn immer mehr Menschen stellen sich den verräterischen Lautsprecher auf den Wohnzimmertisch.

Mit den Geräten fragen die Benutzer nach dem Wetter und steuern Musik oder Beleuchtung. Nach einer aktuellen Studie der Postbank verwenden inzwischen schon 32 Prozent der Menschen in Deutschland digitale Sprachassistenten – 12 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Weil die Sprachanalyse nicht auf den Geräten selbst, sondern auf Rechnern der Anbieter im Internet stattfindet, haben sie kaum „Hallo Alexa“ gesagt, und die Worte werden schon von einem Amazon-Rechner analysiert.

Siri, Alexa und Google hören immer alles mit!

Dummerweise wird aber auch alles andere, was im Raum gesprochen wird, von Amazon mitgehört, übers Internet in einen Amazon-Rechner übertragen und dort gespeichert, denn irgendwie muss der Anbieter ja feststellen können, ob vielleicht das Schlüsselwort für die Aktivierung eines Dialoges ausgesprochen wurde. Und denen geht es ja in der Regel „nur“ um private Daten für die Werbung, mit der die Raubritter an den Datenhighways ihr Geld verdienen.

Bequemlichkeit vor Sicherheit

Aber selbst der gerade erst wieder erfolgte Versuch der deutschen Innenminister, die Daten der verräterischen Sprachassistenten inklusive aller Geräte in so einem „Smart Home“ in Zukunft für die Strafverfolgung gegen ihre eigenen Nutzer zu verwenden, scheint die Menschen nicht davon abhalten zu können, sich auf Gedeih und Verderb den Algorithmen von Apple, Amazon und Google auszuliefern.

Vermutlich muss der Kühlschrank, die Waschmaschine oder der smarte Fernseher seinen Eigentümer erst bei den Behörden angezeigt haben, damit die Menschen in unserem Land endlich wach werden… Armes Deutschland!

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Foto: Panorama in Kugeln

Diese beiden Zierkugeln im Steingarten meiner Nachbarin Heike gestatteten mir ganz spezielle Selfies im Panorama-Format – und das ganz ohne Nachbearbeitung der Aufnahmen!

Genau genommen bin ich insgesamt nicht nur zweimal, sondern sogar sechsmal auf dem Foto zu sehen. Das kann man aber erst dann deutlich sehen, wenn man das Bild durch mehrfaches Anklicken mit der Maus auf die volle Auflösung hochzoomt.

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P6, CC BY-SA 4.0

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Europäischer Mobilfunk per BGP über China geroutet

Im Border Gateway Protokoll (BGP) ist wohl die Ursache dafür zu suchen, dass einige Mobilfunknutzer in Europa letzte Woche Donnerstag mit deutlichen Verzögerungen leben mussten.

Für zwei Stunden wurde ein Teil des europäischen Mobilfunkverkehrs über den chinesischen internationalen Carrier China Telecom weitergeleitet. Ursache war ein BGP-Leak in einem Schweizer Rechenzentrum der Firma Safe Host. Dabei sind 70.000 Routen aus der internen Routing-Tabelle sichtbar gemacht worden.

Eigentlich sollten Mobilfunktbetreiber mit Sicherheitsmechanismen arbeiten, die die Operationen anderer Träger nicht beeinflussen. Denn BGP-Leaks sind ein Problem, das häufig vorkommt und deshalb eigentlich von allen Beteiligten ignoriert wird.

Fehler oder Spionage?

Es könnte aber auch sein, dass China Telecom den Leak mit Absicht ausgenutzt habe, um daraus Informationen zu gewinnen. „Wenn irgendein anderer ISP das Problem verursacht hätte, wäre es sicherlich ignoriert worden. Jedoch war es China Telecom“, schreibt ZDNet dazu.

Ob die lange Route am Donnerstag versehentlich oder absichtlich durchlaufen wurde, bleibt aber im Dunklen…

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AKK & Gleichgesinnte wollen Anonymität im Netz verbieten

Zum Wochenende hat die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) erneut deutlich gemacht, wie sehr sie gegen Anonymität im Netz kämpft.

Wegen Hasskommentaren im Internet zur Tötung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke forderte „Miss Homophobia 2018“ AKK in der Bild am Sonntag: „Ich bin für Meinungsfreiheit, aber ich möchte über den Umgang miteinander im Netz reden.“

Das klingt wie der besonders sattsam aus der fremdenfeindlichen Ecke bekannte Spruch: „Ich habe nichts gegen Flüchtlinge, aber…“

AKK im Chor mit anderen „Schwarzen Seelen“

Auch der Europa-Spitzenkandidat von der CSU Manfred Weber und Bundestagspräsident  Wolfgang Schäuble von der CDU hatten sich gegen ein Recht auf Anonymität im Netz ausgesprochen.

„Für eine offene Gesellschaft ist es schwer erträglich, wenn sich die Menschen bei Debatten im Internet nicht offen gegenübertreten“, hatte der ehemalige Bundesinnenminister im letzten Monat zur Causa „Youtuber Rezo“ dem Spiegel gesagt. Der Mann will in Sachen „digitales Vermummungsverbot“ sogar bei den österreichischen Rechten in die Lehre gehen.

Übergriffe auf unsere verfassungsmäßigen Grundrechte verhindern

Andererseits scheinen sich diese Herrschaften erst dann so richtig wohl in Amt und Würden zu fühlen, wenn auch das letzte verbliebene Grundrecht der Bürger ausgehöhlt oder geschleift ist und sie mit den Bürgern machen können, was sie wollen.

Die Versuche von AKK , Weber und Schäuble zeigen, dass Wachsamkeit dringend nötig ist, wenn man nicht plötzlich eines Morgens als rechtloser Sklave deutscher Politiker-Clans aufwachen möchte!

Foto: Krd, CC BY-SA 3.0
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Huawei baut russisches 5G-Mobilfunknetz auf

Der vom US-Präsidenten Donald Trump wegen angeblicher Spionagefunktionen in seinen Geräten verleumdete und für den US-Markt gesperrte chinesische Telekommunikationskonzern Huawei entwickelt zusammen mit dem führenden russischen Mobilfunkprovider MTS jetzt ein 5G-Netz für Russland.

Die Unterzeichnung des Vertrages fand im Rahmen des Staatsbesuches des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Russland statt. Xi Jinping und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin waren dabei, als Huaweis aktueller Chef Guo Ping und MTS-Chef Alexei Kornya den Vertrag unterzeichneten.

Genau wie auch die Europäer sehen auch die Russen offenbar keine Spionagefunktionen in den Geräten des technologischen Marktführers bei 5G und bei Smartphones, dafür aber anders als bei den konkurrierenden (und technologisch mehrere Jahre zurückliegenden) US-Firmen ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.

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Foto: Blütenball einer blauen Schmucklilie

Strahlendes Blau vor grünem Hintergrund – Pracht und Fülle der zierlauchähnlichen, kugeligen Blütenstände der Blaulilie sind ein Blickfang für jeden Garten.

Im Sommer sind die blauen Blütenbälle des Agapanthus (Schmucklilie) eine Zierde für Balkon und Terrasse. Neben diesen blauen Sorten bekommt man die Schmucklilien auch in Violett (Purple Cloud) und Weiß (Alba).

Foto: Dr. Martin Merz, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0

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China-Handys mit vorinstallierter Malware

Aktuell warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor vorinstalliertem Schadcode in der Firmware von vier Android-Smartphone-Modellen aus China.

Es geht um  das Doogee BL7000, das M Horse Pure 1, das Keecoo P11 und das VKworld Mix Plus.

Das BSI hat Warnmeldungen für das Doogee BL7000 und das M-Hrse Pure 1 herausgegeben. Es rät den Besitzern, von der Nutzung beider Geräte abzusehen und ggfs. vorhandene „gesetzliche Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Händler“ geltend zu machen.

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Apple will einen Tausender für einen Monitorstandfuß


„Haben Sie etwa keine 1.000 $ für einen Monitorstandfuß?“ oder ähnlich lauten die Kommentare zur Vorstellung des Monitors Pro Display XDR zum neuesten Mac Pro in der Keynote zu Apples Entwicklerkonferenz WWDC 2019. Alle Preise enden auf 99 – wie bei einem Discounter.

Dagegen sehen Apothekenpreise blass aus!

Der Monitor Pro Display XDR selbst soll 4.999 bzw. mit Nano-Textur 5.999 Dollar kosten, die (einfache) VESA-Wandhalterung, die aus einem Blech und ein paar Schrauben besteht, 199 Dollar und der Standfuß zum Monitor satte 999 Dollar.

Nachdem bis dahin jedes Produkt beklatscht wurde, ging bei dem sauteuren Monitorfuß dann doch ein Raunen durch den Saal. Genau dieses Raunen im Video wurde inzwischen von Internetnutzern verstärkt oder gar mit einem eingefügten Lacher ergänzt, berichtet The Register.

Apple geht gegen modifizierte Videos vor

Und schon geht Apple nach dem Artikel bei The Register mit Copyright Takedown Notices gegen Videos vor, die zum Beispiel einen Lachtrack hinterlegen, das Raunen von der Lautstärke her anheben oder ihre Meinung zu solchen Preisen auf andere Weise in das Keynote-Video integrieren.

Schwache Produkte zu starken Preisen

Schwache Produkte zu starken Preisen ist seit langem die Philosophie von Apple – ein weiteres Armutszeugnis für den zumindest in Sachen Hochpreisigkeit eindeutigsten „Premium“-Hersteller der Welt!

Irgendwie hat der neue Mac Pro ja auch für die meisten Betrachter die Anmutung eines modernen Designer-Papierkorbs – böse Zungen sprechen schon von WYSIWYG (What You See Is What You Get – Was du siehst ist was du kriegst). Das Teil kann voll aufgerüstet ungefähr 50.000 Dollar kosten…

Video: YouTube, Screenshot: Apple
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Rock am Ring 2019 wieder im Livestream

Am kommenden Wochenende (7. bis 9. Juni) läuft wieder „Rock am Ring“. Die Veranstaltung zählt seit 1985 zu den größten Rock-Festivals in Deutschland. Auch dieses Jahr wieder mit einem beeindruckenden Line-Up inklusive der „besten Band der Welt“, den Ärzten *räusper*.

Viele Auftritte im Livestream

Wer keinen Bock hat, auf dem Festivalgelände am Nürburgring im Matsch zu versinken oder in der Sonne zu schwitzen, kann aber auch in diesem Jahr wieder viele Auftritte live auf dem Smartphone, auf dem PC oder am smarten Fernseher verfolgen.

Wie schon in den letzten beiden Jahren streamt die Deutsche Telekom Rock am Ring ab morgen Nachmittag kostenfrei über ihre Plattform MagentaMusik 360. Auch der passende Player ist auf der Internetseite des Festivals eingebunden. Die Streams kann man wieder zwischen verschiedenen Ansichten umschalten, auch in das namensgebende 360°-Format.

Sowohl auf der MagentaMusik-Website als auch in der MagentaMusik-App für iOS und MagentaMusik für Android können Zuschauer die Perspektiven zwischen HD und 360° wechseln.

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Foto: Eine farbenprächtige Wanze

Zu den regelmäßigen Sommergästen auf meinem Balkon im Forum Lüdinghausen gehört auch diese kleine Wanze. Sie schillert in allen Farben von Grün über Gelb und Braun bis Rot – außer Blau ist wirklich jede Farbe dabei!

Foto: Klaus Ahrens, Smartphone Huawei P8, CC BY-SA 4.0
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