Foto: Die Christrosen blühen

Diese Christrosen blühen normalerweise schon zu Weihnachten. Man kennt sie auch als Schneerosen, Weihnachtsrosen oder als Schwarze Nieswurz.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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US-Außenministerium: Ist Trump Geschichte?

Gestern Abend hat das US-Außenministerium „versehentlich“ auf seiner Internetseite das vorzeitige Ausscheiden von Präsident Donald J. Trump aus dem Amt bekannt gegeben. „Die Amtszeit von Donald J. Trump ging am 11. Januar 2021 (…) zu Ende“, konnte man auf der Website des Ministeriums in den biografischen Angaben zum abgewählten Präsidenten lesen – allerdings nur für kurze Zeit.

Fake News schnell entfernt

Die Seite mit der Trump-Biografie wurde kurz danach entfernt, und die Nutzer bekamen eine technische Fehlermeldung. Auch bei den biografischen Angaben zu Vizepräsident Mike Pence wurde zeitweise angezeigt, seine Amtszeit habe am gestern Abend geendet.

Zunächst war nicht klar, ob diese Fake News auf einer technischen Panne oder einem Hackerangriff basierte. Inzwischen berichteten Buzzfeed und CNN mit dem Verweis auf Quellen, hinter den Änderungen der Angaben stecke ein „verärgerter Mitarbeiter“ . Die genauen Hintergründe sind noch nicht geklärt und werden untersucht.

Die Amtszeit von Donald J. Trump endet offiziell am 20. Januar, wenn sein gewählter Nachfolger Joe Biden vereidigt wird.

Screenshot: Twitter
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Deutsche Telekom will T-Mobile Niederlande verkaufen

Die Deutsche Telekom AG (DTAG) prüft den Verkauf ihrer niederländischen Tochtergesellschaft T-Mobile Netherlands B.V.. Allerdings kommen die direkten Mitbewerber aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht als Käufer in Frage, weshalb die Telekom mit mehreren Finanzinvestoren verhandlt.

So berichtet es das niederländische Financieele Dagblad. Die Deutsche Telekom AG hat bisher dazu noch nicht Stellung genommen. Schon vor etwa fünf Jahren habe der deutsche Konzern vergebens versucht, einen passenden Käufer zu finden.

Seither hat T-Mobile in den Niederlanden in ein Glasfasernetz für den Breitband-Internetzugang investiert, wodurch die DTAG potenziellen Käufern heute mehr zu bieten hat als vor fünf Jahren.

In den Niederlanden hat sich die Deutsche Telekom außerdem inzwischen auch mit Tele2 zusammengeschlossen. Ende 2018 genehmigte die EU die Fusion von T-Mobile NL und Tele2. Dadurch hält die schwedische Tele2-Gruppe aktuell ein Viertel der Anteile an T-Mobile NL.

Bild: T-Online
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Teamviewer steigert Umsatz um 40 Prozent

Teamviewer hat im abgelaufenen Jahr 2020 seine abgerechneten Umsätze (Billings) deutlich gesteigert. In der Coronakrise sei der Umsatz um 40 Prozent auf 456 Millionen Euro gestiegen, teilte der schwäbische Anbieter von Fernwartungssoftware heute unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit und lag damit sogar leicht über der eigenen Prognose.

Der Gewinn wird erst im Februar veröffentlicht

Währungsbereinigt wuchsen die Billings im vierten Quartal noch um 32 Prozent. „Für 2021 sind wir weiterhin sehr zuversichtlich, unseren Wachstumskurs fortzusetzen“, äußerte sich dazu Finanzchef Stefan Gaiser. Am Jahresende hatte Teamviewer rund 584 000 Kunden – das ist auf Jahressicht ein Zuwachs von einem Viertel.

Anfang Februar will Teamviewer detailliert Einblick in das Gesamtjahr geben und dann auch die Gewinnzahlen für 2020 veröffentlichen. Bisher gab das Unternehmen nur bekannt, dass die Marge beim bereinigten Betriebsgewinn (Ebitda) 2020 mit 56 Prozent auf dem Vorjahresniveau lag.

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Wenn sich Opas um Digitalisierung kümmern…

…dann weißt du, dass du verloren hast!

Ein Artikel bei Heise informiert die Leser über die Vorstellungen, mit denen Friedrich Merz sich als als neuer CDU-Vorsitzender profilieren möchte.

Der bisherige Mitarbeiter im Aufsichtsrat der Heuschrecke BlackRock glaubt, dass die Politik und das Recht in Deutschland „viel zu viel auf den individuellen Datenschutz ausgerichtet“ sind. Das beklagte Friedrich Merz in einer gestern veröffentlichten Gesprächsrunde mit dem Verein C-Netz, der CDU und CSU nahesteht.

So komme es auch, dass die Corona-Warn-App der Bundesregierung „wirkungslos“ sei: Sie registriere nur, wer sich mit dem Virus infiziert habe, erlaube eine „Nachverfolgung“ der Betroffenen aber nicht, beklagte der frühere Blackrock-Aufsichtsratsvorsitzende in Deutschland.

Ein solches Tracking sei einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren im Kampf gegen Covid-19 in asiatischen Ländern wie Südkorea und Japan, meinte Merz in dem rund einstündigen Videotalk.

Die Kommentare dazu bringen es auf den Punkt:

„Japan, Südkorea: Der Mann redet Unsinn

In Japan hatte die App am Anfang noch mehr Probleme als bei uns. Installiert wurde sie auch nur wenig und Meldungen kamen in den ersten Wochen im einstelligen Bereich. Seither habe ich nichts mehr davon gehört.

Südkorea macht Kontakte durch Leute die von Haus zu Haus gehen und Detektivarbeit leisten ausfindig. Über einen Beitrag dabei durch eine App habe ich nie was gehört.

Was man auch von dort hört, ist die Meinung, daß, wenn überhaupt, so eine App nur dann Sinn macht, wenn es nur einige Cluster gibt. Bei einer weiten Verbreitung des Virus in der Bevölkerung, bringt Kontaktverfolgung wenig.

Singapur setzt sehr auf die App. Der Stadtstaat wird aber autoritär regiert. Daß die Daten der App auch von der Polizei genutzt werden, ist seit letzter Woche offiziell bekannt. Dort herrscht App-Pflicht und das ergänzt die Überwachung durch Gesichtserkennung.

China benutzt meines Wissens keine App. Betroffene Städte werden abgeriegelt und die Leute müssen zu Hause bleiben, bis jeder getestet ist. Das ist aufwendig, aber wohl wirksam.

Es ist immer wieder peinlich, wenn Politiker ihre Argumente mit Aussagen über ferne Länder untermauern wollen, in der Hoffnung, daß der Wähler über die Länder nicht Bescheid weiß. Besonders peinlich ist, wenn die Argumente frei erfunden sind oder auf irgendwelchen Gerüchten beruhen.“

Hier noch ein weiterer deutlicher Kommentar zu den Plänen von Friedrich Merz zur Corona-App:

„Merz hat nichts verstanden

Vertrauen ist der Schlüssel, damit solche Apps überhaupt (Teil)Erfolg haben können. Alle zentralisierten Apps mit Ortungsdiensten wie in Frankreich sind wegen irrelevanter Nutzungszahl gescheitert.

Und auch, wenn einige in Deutschland über die geringe App-Nutzung meckern: Wir haben die meist genutzte Corona-App in Europa. Vielleicht sogar die meist genutzte in allen demokratischen Staaten. Warum? Weil man konsequent auf Datenschutz & Transparenz gesetzt hat.

Das Merz alles das über Bord werfen würde, nur damit alle App-Nutzer getrackt werden können, lässt eigentlich nur 2 Schlüsse zu:

1. Dieser Mann hat keine Ahnung, was bei so einer App in einem demokratischen Land wichtig ist.

2. Dieser Mann ist schlicht bösartig, und will mit dieser Überwachung unter dem Deckmantel des „Gesundheitsschutzes“ die Deutschen schon mal für zukünftige Datensammelei in der Gesundheitsbranche (siehe Spahns geplante Weitergabe von Daten an Forschungsunternehmen) weichklopfen.

Was von beiden zutrifft und was davon schlimmer ist, darf gern jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich finde, dass beide Erklärungen Herrn Merz disqualifizieren.“

Dazu passt, dass Friedrich Merz noch im Dezember seinen früheren Arbeitgeber BlackRock als „nachhaltig“ lobte. Denn Monitor-Recherchen dazu zeigten eindeutig: Der Finanzkonzern investiert Milliarden in klimaschädliche Geschäfte…

Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0
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Corona: Ab heute gilt der verschärfte Lockdown

Unsere Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.497 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem gab es 343 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, gab das RKI bekannt.

Den bisherigen Höchststand von 1188 neuen Todesfällen hatte Deutschland schon am Freitag erreicht. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden – allerdings waren darin auch 3500 Nachmeldungen enthalten. Die Zahl der mit Corona-Patienten belegten Intensivbetten geht auch schon wieder zurück.

Heute beginnt der verschärfte Lockdown

Heute beginnt auch in NRW der nächste, verschärfte Shutdown. Es ist eine Zumutung für die Menschen in Regionen, die sich offenbar gut an die Corona-Regeln gehalten haben wie zum Beispiel in unserem Kreis Coesfeld mit einer Inzidenz von aktuell nur 65,7.

Besonders die Regelung, dass nur noch eine Person aus einem fremden Haushalt als Besucher erlaubt ist, trifft kaum auf Verständnis. Opa und Oma dürfen nicht mehr zusammen die Enkel besuchen, und wenn sie bisher auf mehr als ein Kind aufgepasst haben, damit die Eltern arbeiten gehen können, geht auch das ab heute nicht mehr.

Die Politiker messen mit zweierlei Maß

Während die Menschen gezwungen werden, sich selbst einzusperren, bleiben Büros, Fabriken und viele Schulen offen. Selbst der Bundestag kommt wieder live zusammen – und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Pandemie angeblich in ihre gefährlichste Phase eintritt.

Offensichtlich wird hier mit zweierlei Maß gemessen, denn Büros, Fabriken, Schulen und der Bundestag sind ja keine virenfreien Zonen, und dort kommt es auch sicher zu mehr Kontakten als in Privathaushalten mit den jetzt extrem eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten.

Es riecht nach Wahlkampf und Profilierung als „Macher“

Die verschärften Regeln und ihre Begründungen durch die Politiker riechen auch einfach zu sehr nach Profilierung von Söder & Co. im Superwahljahr 2021 – sei es als CDU-Vorsitzender oder als Kanzlerkandidat. Da muss man ja den Macher herauskehren – egal, wie hoch die Schäden dadurch bei den betroffenen Menschen und in der Wirtschaft sind.

Die Tatsache, dass die neuen Regeln in jedem Bundesland anders sind, unterstreicht deutlich, dass  diese Regeln sich inzwischen von den sachlichen Grundlagen inzwischen sehr weit entfernt haben…

Screenshot: RKI
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Foto: Köter Karl im Hundehimmel

Heute haben mich Kopfschmerzen recht früh aus dem Bett gescheucht, und beim Abwarten der lindernden Wirkung von 800 mg Ibuprofen habe ich ein wenig in älteren Fotos gestöbert.

Dieses farbenfrohe Bild im Comic-Style in Acryl auf Leinwand hat mein Freund Thomas Peuter aus Lüdinghausen 2008 gemalt. Es zeigt meinen Hund Charly, auch Karlchen oder Köter Karl genannt, der mit 14 Jahren durch einen SUV ums Leben kam. Damals war Karlchen (der in der Mitte) gerade gestorben, und auf dem Bild sieht man, was ihn im Hundehimmel so alles erwartet:

Von alten Socken über Hähnchen, Steak, Würstchen, Spacecake und seinem Lieblingsbaum in Lüdinghausen bis hin zu einer netten Hundelady und last not least meinem Bett ist auf dem Bild wirklich alles zu sehen, was Charlys Leben ausmachte – außer seinem Herrchen Klaus.

Interessant ist auch die blaue Wolke, in der der Maler sich selbst verewigt hat – das gibt dem Bild eine gewisse Tiefe und erzählt eine eigene Geschichte…

Foto: Digicam Samsung D70, CC BY-SA 4.0

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WhatsApp beschert auch Threema viele neue Nutzer

Auch der Krypto-Messengers Threema aus der Schweiz freut sich über einen starken Zuwachs der Downloadzahlen seiner App. Auf Threemas Twitter-Konto liest man dazu, dass die „Downloads in die Höhe schießen“, und der Grund dafür wird auch klar benannt: Es sind die neuen Geschäftsbedingungen von Whatsapp.

Die Threema-App ist seit Ende Dezember 2020 als Open Source verfügbar. Aber trotzdem bleibt die Nutzung des Messengers Threema weiterhin kostenpflichtig. Ein aktueller Tweet von Threema sagt dazu: „Denken Sie daran: Wenn Sie nicht für eine Dienstleistung bezahlen, sind Sie das Produkt, nicht der Kunde.“

Auch Signal bringt der WhatsApp-Schwenk viele Neukunden

Der kostenlose Messenger Signal hat schon einen Nutzeransturm erlebt – teilweise gab es dort dermaßen viele Neuanmeldungen, dass die nicht mehr zeitnah abgearbeitet werden konnten, weil die bei der Anmeldung versendeten Verifikationscodes für Neunutzer bei mehreren Netzbetreibern nicht mehr direkt versendet werden konnten.

In Deutschland sei Signal in Apples App Store die Nummer-1-App im Bereich von Messenger-Apps gewesen, und zwar noch vor WhatsApp, freuten sich die Macher von Signal auf Twitter.

WhatsApp-Nutzer wollen ihre Daten nicht für Facebook freigeben

Vor ein paar Tagen gab es eine Änderung der Geschäftsbedingungen für Whatsapp. Wer den neuen Bedingungen nicht zustimme, könne Whatsapp nach dem 8. Februar 2021 nicht mehr nutzen, verkündete ein Pop-up der WhatsApp-App. Demnach ändert sich vor allem die „Datenverarbeitung“ durch WhatsApp. Im Klartext: Facebook-Chef Zuckerberg will die persönlichen Daten der WhatsApp-Nutzer mit der Schwesterfirma Facebook teilen.

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Ausfälle im europäischen Stromnetz

Am Freitag kämpfte das europäische Stromnetz mit größeren Problemen. Dabei wurde eine Region abgetrennt und zum Teil kam es auch zu Stromausfällen.

Drei Kraftwerke in Rumänien fehlten

Vorgestern kam es kurz nach zwei Uhr zu einer Frequenzabweichung von ungefähr 250 mHz im synchronisierten europäischen Hochspannungsnetz. Das teilte der Netzbetreiber Amprion auf Twitter mit. Als Folge davon sei die Region Südosteuropa dann vom europäischen Verbundnetz getrennt worden. Insgesamt habe der Strom von drei Kraftwerken in Rumänien gefehlt.

Das europäische Hochspannungsnetz geht von Marokko bis in die Türkei und wird auf eine Netzfrequenz von 50 Hz synchronisiert. Dabei kommt es immer wieder zu Frequenzabweichungen, weil nie genauso viel Strom erzeugt wird, wie aktuell verbraucht wird.

Solche normalen Frequenzabweichungen können meist recht schnell ausgeglichen werden. Wenn das aber nicht gelingt oder die Abweichung in angeschlossenen Netzen zu groß wird, müssten diese dann abgetrennt werden. Dabei kann es zu Stromausfällen in Teilnetzen oder im schlimmsten Fall sogar zu einem europaweiten Stromausfall kommen. So schlimm war der Ausfall vorgestern allerdings nicht.

„Durch koordinierte Maßnahmen und eine sofortige Reaktion der kontinentaleuropäischen Übertragungsnetzbetreiber wurde sichergestellt, dass die Systemstabilität in den meisten europäischen Ländern nicht beeinträchtigt wurde“, erklärte dazu der Netzbetreiberverband Entso-E.

Resynchronisierung nach einer Stunde

Eine Stunde nach der Abtrennung erfolgte die Resynchronisierung, und danach war das europäische Stromnetz wieder komplett funktionell. Wie es zu dem Vorfall kam, ist noch nicht bekannt, und die Untersuchung zu dieser Systemtrennung läuft noch.

Sicherheitsexperte und CCC-Mitglied Manuel Atug twitterte zu der Störung, dass man die Probleme in manchen Regionen sehen konnte. Es hätten zum Beispiel Lampen in Haushalten und auf den Straßen aufgeleuchtet oder seien ausgegangen. Elektrogeräte seien ebenfalls an- und ausgegangen. Atug verweist dazu auf den Radiosender RFI România, der von Stromausfällen in Teilen Rumäniens berichtet.

Unser europäisches Stromnetz zählt zur kritischen Infrastruktur (Kritis). Wenn sich Vorfälle wie dieser nicht in den Griff bekommen lassen, könnte es in Europa sehr schnell sehr dunkel werden. Den letzten kritischen Vorfall gab es 2018. Der dauerte zwar deutlich länger, konnte aber ohne größere Probleme behoben werden.

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Notebooksbilliger: Rekordbuße wegen Videoüberwachung

Der Elektronikhändler Notebooksbilliger soll über 10 Millionen Euro Strafe zahlen. Das Unternehmen hat jahrelang Mitarbeiter und Kunden videoüberwacht.

Satte Geldbuße: 10,4 Millionen Euro

Wegen der Überwachung von Mitarbeitern soll der Elektronikhändler Notebooksbilliger.de jetzt 10,4 Millionen Euro Buße bezahlen. Das Unternehmen sagt dazu lapidar, seine Vorgehensweise sei „bei Versand- und Logistikunternehmen Standard“.

Die niedersächsische Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel teilte gestern mit, die beanstandete Praxis des Unternehmens mit Hauptsitz in Sarstedt bei Hannover sei ohne jede Rechtsgrundlage über mindestens zwei Jahre gelaufen.

Alles und jeder wurde anlasslos aufgezeichnet

Dabei hätten Kameras Arbeitsplätze und Aufenthaltsbereiche des Personals und auch Lager- und Verkaufsräume erfasst. Darüber hinaus seien auf einigen Aufnahmen sogar Kunden in den Wartebereichen zu sehen.

Die Argumentation von Notebooksbiliger.de, man habe den Warenfluss kontrollieren oder etwa möglichen Diebstählen vorbeugen wollen, greife aus ihrer Sicht nicht, erklärte Thiel: „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann.“ Die Maßnahme sei von dem Händler auch weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte oder Verdachtsfälle bei Straftaten begrenzt worden.

Notebooksbilliger weist Vorwürfe zurück

Notebooksbilliger.de wies jetzt die Vorwürfe zurück und legte auch Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein. Dessen Höhe stehe „in keiner Relation zur Größe und Finanzkraft des Unternehmens sowie zur Schwere des angeblichen Verstoßes“, äußerte sich der CEO des Unternehmens, Oliver Hellmold dazu. „Bei verschwundener oder beschädigter Ware werden die gespeicherten Aufzeichnungen allenfalls nachträglich auf Hinweise untersucht. Dieses Vorgehen ist bei Versand- und Logistikunternehmen Standard.“

Bild: Wikipedia, Raboe001, CC BY-SA 3.0
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