Das iPhone 13 hat sehr lange Lieferzeiten

Die weltweiten Lieferprobleme treffen nicht nur die Käufer von Autos oder Weihnachtsgeschenken. Dasselbe Schicksal blüht jetzt auch vielen Apple-Fans beim neuesten Smartphone iPhone 13.

Diesmal sollen die größten Lieferverzögerungen für ein neues iPhone-Modell seit Jahren auftreten. Wer ein neues iPhone 13 kaufen will, muss sich einige Wochen, wenn nicht gar Monate gedulden. Die Ursache dafür ist vor allem die verschärfte Coronalage in Vietnam.

In dem asiatischen Land werden Komponenten gefertigt, die in den Kameras von Apples Smartphones verbaut werden. Dort kommt es zu akuten Lieferengpässen, die vermutlich noch einige Zeit andauern sollen. Dazu kommt ein Energiesparprogramm in China, das die Produktion ausbremst.

Außerdem spielt naturgemäß auch die hohe Nachfrage nach dem Gerät eine Rolle bei den längeren Lieferzeiten. Experten vermuten, dass Apple selbst diese unterschätzt und deshalb nicht genügend Geräte auf Lager hatte, die ausgeliefert werden konnten.

Dauert es noch bis Anfang November?

Auch bei früheren iPhone-Modellen mussten Käufer immer wieder auf ihr Gerät warten, aber da hielt sich die Wartezeit noch in Grenzen. Meistens lag das neue iPhone nach einigen Tagen Wartezeit dann im Briefkasten. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters könnte es dieses Mal noch einige weitere Wochen dauern…

Bild: Apple
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Foto: Erste Nachtfröste bringen Raureif

Inzwischen geht es nachts schonmal unter die 0° Celsius – die ersten Nachtfröste sind da und hinterlassen am Morgen die zarten Kristalle des Raureif auf den Blättern der Pflanzen.

Foto: Dr. Martin Merz, Canon EOS 600D, CC BY-SA 4.0

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Python erobert erstmals den Spitzenplatz des TIOBE-Index

Die Programmiersprache Python führt den TIOBE-Index zum ersten Mal seit seinem inzwischen schon 20-Jährigen Bestehen an. Damit steht die Sprache vor den bisher durchgängig Erst- und Zweitplatzierten C und Java.

Dazu beglückwünschte auch Paul Jansen, der CEO von TIOBE Software, den Python-Erfinder Guido van Rossum auf Englisch und Niederländisch: „Congratulations Guido van Rossum! Proficiat!“

Nach 20 Jahren jetzt auf der Spitzenposition

Schon länger ist Python im TIOBE-Index auf dem aufsteigenden Ast, so dass die aktuelle Entwicklung schon zu erkennen war. TIOBE wählte Python auch zur Programmiersprache des Jahres 2020, als diese mit 2,01 Prozent ihren  höchsten Zuwachs hatte.

Ursache für den Anstieg der Popularität von Python ist laut Tiobe wohl vor allem die einfache Erlernbarkeit und ihrer Produktivität, wozu auch der zunehmende Einsatz in mobilen Anwendungen und Embedded-Systemen beiträgt.

Die dynamische, objektorientierte Programmiersprache wird besonders häufig im Data-Science- und Machine-Learning-Bereich eingesetzt und hat gerade erst die neue Hauptversion 3.10 vorgestellt, mit der unter anderem auch das Pattern Matching eingeführt wurde.

Die grafische Darstellung zur Entwicklung des TIOBE-Index von 2001 bis 2021 zeigt, wie sich Python in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreute und jetzt im Oktober 2021 den Spitzenplatz des Index erobert hat.

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Microsoft schließt zum Oktober-Patchday 71 Lücken

Softwarehersteller Microsoft hat die kumulativen Updates zum Oktober-Patchday 2021 für Windows 10 schon ausgerollt. Am Dienstagabend kamen die Patches bei mir an, die 71 teils kritische Sicherheitslücken in Windows 10, Windows 11, Office und weiteren Microsoft-Programmen wie NET Core, Dynamics, Edge, Exchange Server, Office, SharePoint, System Center Operations Manager und Visual Studio beseitigen.

Das Funktionsupdate Windows 10 21H1 kam als Sahnehäubchen

Einer meiner beiden Rechner (beide mit Windows 10 Pro) bekam auch noch das Funktions-Update 21H1 als als Dreingabe, das sich ohne Probleme installieren ließ.

Die Updates sollten möglichst bald installiert werden, wenn das nicht sowieso bei der entsprechenden Einstellung der Update-Schnittstelle von Windows automatisch geschieht. Überprüfen kann man das in den Einstellungen unter „Windows Update“.

Die letzten beiden Patchdays des Jahres 2021 finden dann am 9. November 2021 und am 14. Dezember 2021 statt.

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Auch Windows 11 bringt Druckerprobleme mit

Genau wie Windows 10 nach Updates verursacht offenbar auch das neue Windows 11 nach dem Upgrade Probleme mit manchen Druckermodellen. So hat beispielsweise der Hersteller Brother einen Supporthinweis veröffentlicht, dass es unter Windows 11 Probleme mit Druckern gibt, die über die USB-Schnittstelle angeschlossen werden.

Der USB-Anschluss macht Probleme

Druckerhersteller Brother hat in einem Support-Dokument bestätigt, dass Brother-Drucker unter Umständen unter Windows 11 nicht erkannt werden, wenn sie direkt über ein USB-Kabel mit dem Windows 11-PC verbunden sind.

Weiterhin funktioniere auch das Ändern der Einstellungen eines Brother-Geräts unter Windows 11 nicht, wenn mehrere Brother-Drucker über die USB-Schnittstelle ans System angeschlossen seien. Dabei listet der Hersteller ca. 90 seiner Drucker auf, die Probleme mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows 11 haben.

Zur Zeit prüft Brother die Ursache für die Probleme mit seinen Druckern, kann aber noch keine Lösung anbieten. Manche User berichten, dass das Abkoppeln des Druckers vom USB-Anschluss und das nachfolgende Entfernen aller Druckertreiber aus dem Geräte-Manager helfen kann:

Nach einem Windows 11-Neustart wurde dann der wieder per USB-Schnittstelle angeschlossene Brother-Drucker erkannt und der erforderliche Treiber konnte auch installiert werden. Danach habe der Drucker dann auch am USB-Port funktioniert.

Auch die Nutzer anderer Druckerhersteller berichten über ähnliche Probleme. Auch OKI-Drucker werdn laut einem Nutzer nicht erkannt. Bei manchen OKI-Modellen könne aber ein Firmware-Update des Druckers das Problem beseitigen.

Ein Dr.Windows-Forenthread berichtet ebenfalls von Problemen mit Druckern von HP, Epson oder Canon. Auch in der Microsoft Techcommunity und im Windows 11 Feedback Hub wurden sogar schon vor der Windows 11-Freigabe Druckerprobleme gemeldet, ohne dass die bisher behoben wurden…

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Lauterbach und Junge Liberale auch für Cannabis-Freigabe

Die gestrigen Medienberichte zur offenbar bald bevorstehenden Freigabe von Cannabis über reichlich sinnfreie Äußerungen von den Polizei-Gewerkschaftsführern Oliver Malchow (GdP) und Rainer Wendt (DPolG) rufen jetzt auch Karl Lauterbach (SPD) und die Jungen Liberalen auf den Plan.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich jetzt auch deutlich für eine Legalisierung von Cannabis durch eine mögliche Koalition von SPD, Grünen und FDP ausgesprochen.

Warum auch Karl Lauterbach jetzt Cannabis freigeben will

„Jahrelang habe ich eine Cannabis-Legalisierung abgelehnt. Mittlerweile komme ich als Arzt aber zu einem anderen Schluss“, sagte er in der heutigen Ausgabe der Rheinischen Post. Die Legalisierung des Hanfs könne Konsumenten vor Gefahren durch verunreinigte Substanzen schützen.

Illegal verkauftem Cannabis werde immer häufiger neuartige harte Drogen beigemischt,  sagte Lauterbach der Zeitung. „Damit werden Cannabis-Konsumenten schnell in eine Heroin-Abhängigkeit getrieben.“ Mit einer Legalisierung von Cannabis könne man auch diesem perfiden Trick der Dealer ein Riegel vorschieben, sagte der SPD-Politiker. „Ich bin deswegen dafür, dass wir in einem möglichen Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP einen Passus zur legalen und kontrollierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene formulieren“, fasste Lauterbach zusammen.

Die Jungen Liberalen wollen noch mehr…

Wenn es nach den jungen Liberalen geht, reicht die Freigabe von Cannabis aber noch nicht. Die Jugendorganisation der FDP will eine noch wesentlich weiter gehende Drogenreform. „Statt den kleinsten gemeinsamen Nenner braucht es nun große Reformen, die weit über die Legalisierung von Cannabis hinausgehen“, sagte der Vorsitzende der Jungen Liberalen, Jens Teutrine, der Rheinischen Post.

„Die Prohibition, Kriminalisierung und Stigmatisierung von Cannabis ist gescheitert.“ Die Pandemie habe gezeigt, „dass der Staat sich um wichtigere Dinge als die Strafverfolgung von harmlosen Kiffern kümmern sollte“.

Teutrine präzisierte auch seine Vorstellungen: In lizensierten Fachgeschäften sollen Volljährige Cannabis frei erwerben können. Nur eine vollständige Legalisierung von Cannabis und keine Modellprojekte, wie sie die SPD ins Auge fasste, würden auch die nötigen Qualitätsstandards und den Jugendschutz sicherstellen. „Die immensen Ressourcen, die bei Polizei und Justiz gebunden werden, sind anders besser eingesetzt“, machte Teutrine sehr deutlich.

Bild: Karl Lauterbach, Mertin Kraft, CC BY-SA 4.0
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Neue Macs beim Apple-Event am 18. Oktober

Am kommenden Montag, dem 18. Oktober, will Apple seine nächste Keynote-Veranstaltung unter dem Titel „Unleashed“ (Entfesselt) abhalten.

Das Event läuft wieder in Form einer Aufzeichnung, und Journalisten werden (wie schon seit letztem Jahr nach Beginn der Corona-Krise)  nicht im Apple Park anwesend sein. Tim Cook wird ab 10 Uhr Ortszeit, also um 19 Uhr MEZ, zu sehen sein.

Vermutet wird, dass es bei der Veranstaltung vor allem um Macs geh. Als Hauptneuheiten gelten zwei Apple-Silicon-Macs: MacBook-Pro-Maschinen mit „M1X“-Chip in 14 und 16 Zoll.

Apple selbst hat zum Thema der Keynote keine näheren Angaben gemacht. Auf dem Veranstaltungssignet sieht man ein Apfellogo im Hyperspeed-Look, das wohl für Beschleunigung stehen soll. Die Veranstaltung wird wie immer auch auf Apple.com (und vermutlich auf YouTube) direkt übertragen.

Bild: Apple
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Ein Bild ohne Worte: Die Zerstörung der CDU/CSU

Zwei Wochen nach der Bundestagswahl sind die Umfragewerte für die Union  weiter auf absteigendem Kurs. Der Insa-Meinungstrend für „Bild“ sieht die Union inzwischen auf einem historischen Tief – die Umfrage sagt im Grunde alles, was es dazu noch zu sagen gibt…

Screenshot Focus Online
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Die Cannabis-Freigabe steht auch in Deutschland kurz bevor

Die potentiellen Koalitionspartner FDP und Grüne befürworten schon seit Jahren die Legalisierung der weichen Droge Cannabis, und die SPD lockte ja schon zur Bundestagswahl mit der Freigabe von Cannabis.

Außerdem steht im SPD-Parteiprogramm: „Wie Alkohol ist auch Cannabis eine gesellschaftliche Realität, mit der wir einen adäquaten politischen Umgang finden müssen“.

Schlecht für Dealer und andere Bedenkenträger

Daß sich die Dealer, die neben der weichen Droge Cannabis in aller Regel auch harte Drogen von Kokain und Crack  über Heroin bis Crystal Meth im Angebot haben, darüber nicht besonders freuen, dürfte ja wohl jedem klar sein.

Aber jetzt mischen sich nach mehreren Presseberichten von heute auch die Polizeigewerkschaftsführer in die Debatte ein und geben sich besorgt, es ergebe keinen Sinn, neben dem legalen, aber gefährlichen Alkohol die Tür für eine weitere angeblich gefährliche und oft verharmloste Droge zu öffnen – was ein verdrehter Fehlschluss!

Zu den Bedenkenträgern bei den Gewerkschaftlern, die sich gestern so geäußert haben, gehört ausgerechnet der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, der es ja eher nicht so mit Gesetzen und Vorschriften hat und besonders mit seinem ungehemmten Abkassieren bei seinem Dienstherrn trotz Freistellung Schlagzeilen machte, wundert mich eher nicht.

Der Rest der Welt sieht das anders

Dabei ist doch klar, dass es die Gesellschaft spaltet, wenn ein harte Droge wie Alkohol, an der jedes Jahr Hunderttausende Menschen im Jahr sterben, angeblich aus Gründen der Tradition frei zu kaufen ist, während die sanfte Droge Cannabis, an der noch nie jemand verstarb, verboten bleiben soll.

An Alkohol und Tabak sterben jedes Jahr 200.000 Menschen, ermittelte die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen. An Cannabis ist noch niemand gestorben. Warum also diese Hatz? So mancher fragt sich berechtigterweise: „Wenn ich mir als erwachsener Mensch Hanfsamen kaufe, ein paar Pflanzen züchte und deren Blütenblätter rauche – was geht das eigentlich den Staat an?

Der Richterbund, der Bund der Kriminalbeamten und einige Hundert Jura-Professoren haben sich schon lange eindeutig für die Freigabe ausgesprochen und halten das Cannabis-Verbot für einen Auswuchs völlig verfehlter Drogenpolitik.

Für die deutsche Wirtschaft wäre es ein Segen

Dutzende Staaten haben inzwischen Cannabis freigegeben und freuen sich über die positiven wirtschaftlichen Folgen wie neue Arbeitsplätze, deutliche Steuereinnahmen und massive Einsparungen bei der Strafverfolgung im Milliardenbereich – aber auch über die bessere Qualität der kontrolliert abgegebenen Drogen.

Denken Sie mal an den tödlichen Schnaps der Schwarzbrenner in der Türkei, an dem vor ein paar Jahren auch deutsche Jugendliche starben…

Für eine Legalisierung spricht sich unter anderem auch Börsenlegende George Soros aus, der die Kampagne in den USA finanziell unterstützte: „Wir sollten lieber in effiziente Bildung investieren als in ineffektive Gefängnisaufenthalte.“

Ob er schon Optionen auf die ersten großen Plantagen gekauft hat? 😎

Foto: Rainer Wendt. Superbass, CC BY-SA 4.0
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Mozilla stellt Support von Email-Client Thunderbird 78 ein

Viele Internetnutzer sind noch mit dem kostenlosen Mailprogramm Thunderbird 78 unterwegs, obwohl Mozilla schon seit August 2021 mit Thunderbird 91 eine deutlich modernisierte Version des E-Mail-Clients bereitstellt.

Weil die Entwickler bisher keine Updatemöglichkeit von Version 78 zu 91 anboten, wollten viele Anwender auch gar nicht wechseln. Das lag nicht nur daran, dass man sich sehr an die alte Version gewöhnt hatte, da beäugt man ja Neues gern skeptisch. Es hat auch damit zu tun, dass viele lieb gewonnene Add-ons nicht so ohne Weiteres mit dem neueren Thunderbird 91 funktionierten.

Jetzt soll aber mit der doppelten Programmpflege Schluss sein: Mozilla stellt nun alle Updates für Thunderbird 78 ein und überführt sämtliche Nutzer per Auto-Update auf den aktuellen Releasezweig (wenn im Client die entsprechende Einstellung aktiviert ist).

So wollen die Entwickler sicherstellen, dass die Nutzer mit modernen, unterstützten Versionen arbeiten, die auch regelmäßig Sicherheitsupdates erhalten. Der Lebenszyklus von Thunderbird 78 endet deshalb jetzt mit der Version 78.15.0.

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