Panoramafreiheit gegen Knipsgebühr

Am Freitag entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe, dass die  Stiftung Preußische Schlösser und Gärten für ihre Schlösser in Berlin und Brandenburg eine „Knipsgebühr“ für kommerzielle Fotos verlangen darf.

Aus dem Staatsvertrag ergebe sich der Vorrang der Erhaltung von Kulturgütern wie das Schloss Sanssouci, nicht aber die Kostenfreiheit für gewerbliche Foto- und Filmaufnahmen, begründete der BGH.

Außerhalb der Grundstücke herrscht „Panoramafreiheit“, aber Fotos, die auf dem jeweiligen Grundstück aufgenommen wurden, sind nach diesem Urteil ohne Einverständnis des Eigentümers nicht mehr erlaubt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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