Passwort zu 200 Millionen Euro in Bitcoin verloren

Ein deutschstämmiger Programmierer in San Francisco hat das Passwort für seine Bitcoin-Wallet (virtuelle Brieftasche) verloren. Es stand auf einem verlorengegangenen Notizzettel. Auf dem geschützten und verschlüsselten Laufwerk (Kingston Ironkey) sind 7.002 Bitcoin gespeichert. Beim aktuellen Marktwert von ca. 30.000 Euro pro Bitcoin sind das ca. 210.o00.000 Euro, die jetzt für den Programmierer unerreichbar sind.

Von zehn Versuchen, die er für die Passwortfreigabe hatte, sind nur noch zwei übrig. Schon acht der von ihm meistgenutzten Passwortvarianten haben nicht funktioniert. Nach dem zehnten Fehlversuch wird das auf dem Speicher abgelegte Geld ungültig und damit dann auch wertlos.

Jeder fünfte geschürfte Bitcoin ist unerreichbar

Es ist durchaus üblich, dass Inhaber von Bitcoins ihre Wallets verschlüsseln und per  Passwort schützen. Es kommt aber wohl auch öfter vor, dass diese Passwörter und damit die Biktcoins verlorengehen.

Von den 18,5 Millionen Bitcoin seien etwa 20 Prozent nicht mehr erreichbar, schreibt die New York Times dazu – das stellt einen Wert von aktuell ca. 105 Milliarden Euro dar.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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