Piratenchef Nerz: „Detailkonzepte würden uns überfordern“

Wer bei der Bundestagswahl 2013 von mindestens jedem 20. Wähler auch gewählt werden möchte, der sollte schon Detailkonzepte für die dringendsten Fragen haben. Das sieht Sebastian Nerz, Chef der Piratenpartei, in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse allerdings anders.

Und das ist ja wohl das Grundproblem der Piratenpartei. Mit „gegen Vorratsdatenspeicherung“ und „für Transparenz“ alleine ist auf Bundesebene sicher kein Blumentopf zu gewinnen. Und Leute wie Gerwald Claus-Brunner, die in Talkshows auftreten und dabei noch nicht mal merken, dass sie (unter Berücksichtigung ihres Biorhythmus) wie ein Bär am Nasenring herumgeführt werden, tun dann das ihre dazu, die Chancen der Piraten gegen Null gehen zu lassen.

Das ist sicher auch besser so, insbesondere für Menschen, deren Leben dringend nach anderen politischen Weichenstellungen verlangt. Von diesen Piraten kann man hier einfach kein Konzept erwarten, das von großen Teilen der Partei getragen wird. Die Piratenpartei ist und bleibt ein One Trick Pony.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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