Plädoyer für das Bürgernetz Freifunk in Lüdinghausen

In unserem verschlafenen Münsterland-Städtchen gibt es ein Freifunk-Netz, das vor ein paar Jahren seinen Hype hatte, aber inzwischen besonders in der Innenstadt regelrecht verödet ist. Die meisten Nodes (Zugangspunkte) dort sind inzwischen wieder außer Betrieb.

Lüdinghausens Marktplatz ist komplett verödet

Der Marktplatz hat inzwischen alle früher mal acht Zugangspunkte verloren, obwohl dort (besonders am Abend) die meisten Menschen in Lüdinghausen unterwegs sind. Nur in den Seitenstraßen finden sich noch drei Nodes zum kostenlosen Zugang ins Internet: die AWO/SPD in der Burgstraße, Forum LH in der Münsterstraße und Backwiärk in der Wilhelmstraße – direkt am Marktplatz ist schon lange „tote Hose“.

Dabei ist das Bürgernetz Freifunk für Privatmenschen und Unternehmen immer noch der sicherste Weg, ihre Internetverbindung rechtssicher und ohne die Gefahr einer Abmahnung per WLAN zu teilen. Und die Freifunk-Initiative ist ja auch weit mehr als nur freies WLAN ohne Haftung…

Deshalb möchte ich heute noch einmal auf das enorme Potential des Bürgernetzes besonders für Geschäftsleute hinweisen, die ihre Kundschaft durch ein kostenloses Internetangebot stärker an sich binden möchten, ohne in den Fokus geldgeiler Rechtsanwälte geraten zu können.

Ein Plädoyer für das Bürgernetz „Freifunk“

Unter dem Titel Das größte Bürgernetz Deutschlands hat gerade die Computerzeitschrift c’t in einem informativen und verständlichen Artikel die Möglichkeiten von Bürgernetzen mit Freifunk übersichtlich zusammengestellt.

Genehmigungspflichtiges Aufstellen von Kundenstoppern im öffentlichen RaumEin wirklich empfehlenswerter Artikel für alle, die sich vorstellen können, potentielle Kunden nicht nur mit den üblichen, eher kontraproduktiven Werbemitteln wie Mannstoppern oder Beachflags zu umwerben, die ja genehmigungspflichtig sind und häufig auch Frust bei Leuten mit Kinderwagen oder Rollatoren erzeugen, welche die Bürgersteige oft nicht mehr wirklich nutzen können.

Besonders für Cafés, Restaurants, Hotels oder Eisdielen ist Freifunk eine ideale und risikofreie Möglichkeit, neue Gäste zu generieren und sie auch mit kostenlosem Internet zum längeren Verbleib zu animieren!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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