Protest: GEMA will Gebühren für eingebettete Youtube-Videso

gema_demo_2012Mit einer Petition bei Change.org protestiert der Betreiber des Online-Magazins Lets-Plays.de Michael Fuchs gegen den Plan der Gema , Lizenzgebühren für eingebettete Videos zu verlangen.  “Wenn dies durchgesetzt würde, wäre es der Untergang für viele Blogger und Internetseitenbetreiber”, schreibt Fuchs dazu.

Möchte ein Youtube-Einsteller nicht, dass seine Videos auf anderen Internetseiten eingebunden werden, könne dies mit einer Standard-Funktion bei Youtube untersagt werden, unterstrich Fuchs. Ein Youtube-Video wird, wenn beispielsweise das HTML-Tag Video SRC benutzt wird, vom Browser direkt dargestellt. Das Embed-Tag für Flash ist genauso betroffen.

GEMA-PetitionWenn ein Logo im Player für eine eindeutige Kennzeichnung nicht ausreichend sei, um die Nutzer erkennen zu lassen, dass das Video von einer anderen Seite stammt, wäre ja auch eine bessere Kennzeichnung möglich,beispielsweise ein Wasserzeichen, schlägt Fuchs vor.

Ob das Einbetten von Videos grundsätzlich eine der Kabelweitersendung vergleichbare, urheberrechtlich relevante Nutzungshandlung darstelle, werde derzeit beim Europäischen Gerichtshof in verschiedenen Verfahren geprüft, hatte Gema-Sprecherin Ursula Göbel am 5. Februar 2014 erklärt. “Wir warten natürlich die Entscheidung dieses Gerichts ab. Sollte der Europäischen Gerichtshof die Frage bejahen, wird von der Gema jedoch weiter zu prüfen sein, wie damit, vor allem vor dem Hintergrund der treuhänderischen Verpflichtungen gegenüber ihren Mitgliedern, umzugehen sein wird.”

Die EU-Kommission hatte im Dezember 2013 eine öffentliche Beratung zum Urheberrecht gestartet. Die Frist endete zunächst Anfang Februar, wurde aber bis zum 5. März 2014 verlängert.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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