QR-Code am Rettungswagen soll Gaffer ausbremsen

Immer noch filmen sogenannte „Gaffer“ aus Autos und Lkw heraus Unfälle, obwohl das verboten ist. Damit behindern sie durch langsame Fahrt die Retter und verletzen auch die Menschenwürde von Verunfallten.

QR-Codes im Testbetrieb

Ein neuer, durch sein Design nicht sofort erkennbarer QR-Code für Geräte und Einsatzwagen der Johanniter soll die Täter über die Folgen von Gaffen auf. In dem QR-Code steckt ein Link auf eine Internetseite, die zu Informationen auf der Johanniter-Seite weiterleitet. Beim Fotografieren mit Smartphones wird dieser Code automatisch erkannt und ein Hinweis an Nutzer geschickt, mit dem diese die Seite aufrufen können.

Die Johanniter testen den QR-Code aktuell in einem Pilot-Projekt, dessen Ziel es ist, Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen. Auf der Internetseite wird dann mit den deutlichen Worten „Gaffen tötet!“ auf diese Problematik hingewiesen. Acht Rettungswagen und ein Intensivtransportwagen wurden jetzt mit dem QR-Code ausgerüstet.

Gaffen ist strafbar und kann sogar das Smartphone kosten

Zur Erinnerung: Seit dem 1. Januar 2021 kann laut Paragraf 201a des Strafgesetzbuches das Fotografieren oder Filmen eines Unfalls mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden. Die dabei benutzten Aufnahmegeräte wie Smartphones, Kameras und Speicherkarten können eingezogen werden…

Bild: Johanniter

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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