Raubkopierer setzen Standard an den „Kunden“ vorbei

Release Groups sind in der Szene der Raubkopierer diejenigen, die aktuelle Inhalte wie Filme oder Fernsehserien als erste in Form von Raubkopien verbreiten. Diese Kriminellen sind es, die den eigentlichen kriminellen Akt des Raubkopierens vorsätzlich durchführen und damit viel Geld verdienen.

Bestraft werden dafür allerdings meist nur die Nutzer, die die Filme als Torrents aus dem Netz ziehen und sie nicht kopieren, sondern einfach nur sehen wollen. Da helfen korrupte Regierungen mit Gesetzesauslegungen, die dann sagen, während des Abspielens würde ja eine gewisser Ausschnitt eines solchen Films auf dem PC temporär gespeichert, so dass das auch die Anfertigung einer Raubkopie sei.

Jetzt haben die echten Täter ein Eigentor geschossen: Raubkopien neuer Filme, Fernsehserien usw. sollen nicht mehr mit Xvid codiert werden, sondern mit dem Codec x264 mit variabler Bitrate. Das beschlossen diese Raubkopierer in der letzten Woche.

Die Folge dieses intelligenten Beschlusses: Diese Filme können normale DVD-Player nicht mehr abspielen. Der Zorn der Nutzer trifft inzwischen die Torrent-Portale, die ersten Boykott-Aufrufe zeigen Wirkung.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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