Razzia beim insolventen Online-Händler Getgoods

GetGoodsDeDie Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) hat nach Medienberichten die Privatwohnung des Vorstandsvorsitzenden der Getgoods AG, Markus Rockstäddt-Mies, sowie Lagerräume des Online-Händlers durchsucht.

Dort sollen nach einem Bericht von RBB Online Computer und Festplatten sichergestellt worden sein. Der Internethändler Brightstar aus den USA habe Anzeige gestellt, weil Getgoods angeblich 192.000 Handys verkauft haben soll, die dem Unternehmen gar nicht gehörten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen des Verdachts der Unterschlagung von 50 Millionen Euro, schreibt die Märkische Oderzeitung. Rockstäddt-Mies wies die Vorwürfe laut RBB Online als falsch zurück.

Letzte Woche Donnerstag hatte die Vertriebstochter des börsennotierten Online-Händlers, die getgoods.de Vertriebs GmbH, Insolvenz angemeldet, am Montag folgte dann auch die Muttergesellschaft in die Zahlungsunfähigkeit.

Außerdem interessiert sich auch die Börsenaufsicht BaFin für verdächtige Kursbewegungen der Getgoods-Aktie vor der Insolvenzanmeldung. Der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg will die Firma eigentlich fortführen und sanieren. Löhne und Gehälter für die Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld für die nächsten drei Monate gesichert.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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