RTL/Stern-Umfrage: Nur noch 18 % für Peer Steinbrück

Peer_Steinbrück_in_Münster_(2012)_SPDDie neueste Forsa-Umfrage für RTL und Stern zeigt es mehr als deutlich: Der Genosse Trend trägt Schwarz, nicht Rot. Für die SPD sind nur noch 23 %, für den Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück sogar nur noch 18 %. Die CDU/CSU kann sich auf 43 % steigern.

Interessant ist dabei auch, dass nur jeder zweite SPD-Wähler bei einer Direktwahl Steinbrück wählen würde, von den CDU-Wählern aber fast alle (91 %) Merkel zur Kanzlerin wählen würden.

Wenn der SPD noch irgendetwas helfen kann, ist es die Rückbesinnung darauf, dass das mal eine Arbeiterpartei war. Das hat sich dann mit Schröder und Konsorten (zu Konsorten zählt auch Peer Steinbrück!) drastisch geändert. Es war die SPD, die das soziale Gleichgewicht völlig demontierte und den prekären Jobs und den Finanzmärkten Tür und Tor weit aufsperrte.

Aber es gibt einfach kein „mea culpa“ aus der SPD, und eigentlich müsste es sogar ein „mea maxima culpa“ sein – die SPD scheut die Rückbesinnung auf ihre Wurzeln im Arbeitermilieu wie der Teufel das Weihwasser. Kein Wunder, denn die Macher von damals wie Peer Steibrück wollen offensichtlich ihre Fehler der Vergangenheit nicht zugeben.

Einen besseren Wahlhelfer als die SPD, ganz besonders mit Agenda 2010-Vater, Millionär und Fettnäpfchentreter Steinbrück als Kanzlerkandidat, kann sich die CDU nicht wünschen. Geht’s noch?

Foto: Dirk Vorderstraße, CC-Lizenz

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