Von einem Schland-Net würde nur die Telekom profitieren

SchlandNetDer Telekom-Boss René Obermann sieht kein Problem für ein nationales Internet: “Wenn Absender und Empfänger von Datenpaketen innerhalb des Schengen-Raums liegen, können wir den Datenverkehr auch darin belassen”, sagte der Telekom-Chef am Montag in Bonn zur Eröffnung des Cybersecurity-Gipfels.

Es gehe dabei nicht um “Renationalisierung des Internets, sondern um Verfahrensweisen, die anderswo längst praktiziert werden”. Diese Pläne, aus Datenschutzgründen ein regionales oder nationales Internet aufzubauen, sind fast nur kritisiert worden.

Doch wie lässt sich technisch überhaupt ein solches Schlandnet oder “Schengennet” einrichten? Der Aufwand wäre nach Ansicht von Experten genaus so hoch, wie der Nutzen zweifelhaft und der Profiteur wäre in Deutschland vor allem ein Unternehmen : die Deutsche Telekom.

Wie das zusammenhängt, erklärt sehr gut ein aktueller Artikel bei Golem.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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