SMS im Browser: Android Messages Web

Die SMS-Kurznachricht, die frühere Cash-Cow der Mobilfunkprovider, die diese mit ihrer nicht endenden Gier inzwischen so gut wie getötet haben, hat jetzt den Weg in den Browser gefunden: Mit Googles Web-Client von Android Messages lassen sich SMS jetzt auch im Web-Browser versenden und empfangen.

SMS-App Android Messages per QR-Code einrichten

Der Android-Hersteller Google hat seine SMS-App Android Messages um einen Web-Dienst erweitert. Mit der Software können die Benutzer der App ihr Smartphone mit einem Browser auf ihrem Desktop-PC verbinden und ihre SMS über das Internet versenden und empfangen.

Zur Einrichtung der Browser-SMS ruft man einfach die Android-Messages-Homepage auf, auf der der nebenstehende (aus Sicherheitsgründen anonymisierte) QR-Code angezeigt wird.

Dieser QR-Code muss dann über die Messages-App selbst eingescannt werden. Den zugehörigen Menüpunkt findet man laut Google unter „Weitere Optionen“ und „Messages Web“.

Die Website von Android Messages ist schon erreichbar, es dürfte also nicht mehr lange dauern, bis sich die App auch verbinden lässt.

Benutzer der Web-Oberfläche von Android Messages können die SMS nicht nur bequem über die große Tastatur geschrieben und auf dem großen Bildschirm gelesen werden. Außer den reinen SMS kann Android Messages auch RCS-Nachrichten verschicken.

Bei dieser von Google favorisierten Alternative zu SMS kann man die Textnachrichten wie in den bekannten Messenger-Apps mit Bildern, Videos und anderen Zusatzinhalten verbinden.

Leider ist die Unterstützung von RCS-Nachrichten durch deutsche Netzanbieter noch nicht wirklich einheitlich. Die hilfreiche Software Android Messages für bequeme SMS ohne Augenkrebs oder Breitfinger gibt es als kostenlose App in Googles Play Store.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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