Social Reading mit Sobooks jetzt für alle

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Seit einem Jahr läuft die E-Book-Plattform Sobooks schon als Closed Beta, am Freitag haben die Entwickler um Christoph Kappes und Sascha Lobo herum die Internetseite für jedermann geöffnet. Zum Start kündigte die FAZ an, das Portal auf ihrem Internetauftritt einzubinden und dort einen „digitalen Lesesaal“ anzubieten.

Sobooks versteht sich als eine neue Form des Lesens und will so gegen Amazon und andere E-Book-Portale antreten. Die Sobook-Plattform ist ein Browser-basierter E-Book-Reader mit zusätzlichen Community-Funktionen.

Wie bei Amazon und anderen E-Book-Shops kann man bei Sobooks digitale Bücher kaufen und lesen – es gibt dort aber auch kostenlose Werke. Das Neue daran: In dem Reader liest man nicht für sich allein: Man kann sich über die Plattform die Kommentare anderer Nutzer anschauen und mit ihnen sogar über Textstellen diskutieren. Auch das Weitergeben von interessanten Passagen eines Buches per Twitter, Facebook und Google+ ist möglich.

Dummerweise sind die Macher oder die Programmierer aber in Verzug geraten, denn eigentlich sollte Sobooks schon zur Leipziger Buchmesse im März an den Start gehen. Die schon vor einem Jahr angekündigten Mobil-Apps für Android und iOS sind auch noch nicht fertig, sollen aber demnächst in den App Stores verfügbar sein.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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1 Antwort zu Social Reading mit Sobooks jetzt für alle

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