Solarzellen aus Perowskit sind unschlagbar billig

Perovskite_-_Perovskite_Hill,_Magnet_Cove,_Hot_Spring_Co,_Arkansas,_USABei Heise ist heute zu lesen, dass Photovoltaikmodule aus dem sehr kostengünstigen Material Perowskit bald eine ähnlich hohe Stromausbeute wie Siliziumzellen liefern könnten, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

Kristalle aus dem Material könnten die Fertigungspreise auf 0,07 bis 0,14 € / Watt drücken.

Aktuell kostet die Fertigung von mono- oder polykristallinen oder amorphen Silizium-Solarzellen in Deutschland im Durchschnitt noch ca. 1,50 € / Watt und selbst in China unter extremer Ausbeutung der Arbeiter mit hoher Umweltverschmutzung noch über 1,00 € / Watt.

Solarzellen aus Perowskit ließen sich mit einer sehr einfachen und potenziell äußerst billigen Technologie herstellen, sagt Martin Green von der University of New South Wales in Australien. „Ihr Wirkungsgrad ist zuletzt drastisch besser geworden.

Hier liegt also eine Chance, mit Solarpaneelen aus dem Calcium-Titan-Oxid Perowskit im günstigsten Fall zu einem Zwanzigstel des aktuellen deutschen Herstellpreises zu fertigen und auf den Markt zu bringen.

Und was macht Asbecks Solarworld als einer der letzten hier verbliebenen Hersteller? Rote Zahlen auf Siliziumbasis, Enteignung der Altaktionäre, die in Zukunftstechnologie investiert haben und dann den Ausverkauf des Unternehmens Solarworld an irgendwelche Scheichs aus Katar.

All diese deutschen Solar-Klitschen konnten doch nur deshalb Geld verdienen (wobei verdienen eigentlich das falsche Wort ist), weil sie von den Ärmsten der Armen in Deutschland über den Strompreis hoch subventioniert wurden und immer noch werden.

Diese „Nachhaltigkeit á la Merkel“ funktioniert bei Monopoly, aber nicht in der echten Wirtschaft. Wer sein Geschäft nicht mit Innovationen, sondern nur mit Subventionen erfolgreich fahren kann, wird letztlich immer untergehen.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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