Sollte man Google Reader wirklich vermissen?

google-reader-logoDie Schließung des Google Reader-Dienstes hat Aufruhr in der RSS.Szene gebracht und sogar eine Online-Petition mit über 100.000 Unterstützern in wenigen Tagen ausgelöst, das Tool möge erhalten bleiben. Selbst vom „Ende des offenen Internet“ konnte man in diesem Zusammenhang lesen.

Der RSS-Erfinder Dave Wiener findet das Ende von Google Reader nach Informationen von ZDNet eher eine gute Nachricht. Wiener dazu: „Ich vertraute nie der Idee , die Interessen eines großen Unternehmens wie Google könnten so mit meinen übereinstimmen, dass ich ihnen das Vertrauen schenken könnte, mir all meine News zu besorgen. Die Nutzer werden gut bedient werden durch einen neu belebten Markt für RSS-Produkte, da sich jetzt das dominierende Produkt, der 800-Pfund-Gorilla, zurückzieht

Dave Winer befürchtet auch, der Google-Konzern könnte den Fluss der Nachrichten zum Nutzer “auf die gleiche Weise kontrollieren, wie Apple unter Kontrolle hat, welche Apps Du für das iPad kaufen kannst. Oder wie Twitter entscheidet, welche Clients Zugriff auf Deine Tweets haben.”

Größeres Unbehagen bereite ihm Google Now, das sowohl gut als auch unheimlich sei. Es präsentiere einem die Informationen, die man wahrscheinlich sehen wolle – aber es entscheide damit auch, was man nicht zu sehen bekomme.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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