Spammer nutzen vermehrt WhatsApp für Porno-Abofallen

whatsapp-300x300Zurzeit missbrauchen Spammer den beliebten Messaging-Service WhatsApp
offenbar vermehrt als Transportbasis für ihre dubiosen Werbemessages. Die Spammer versuchen, die Empfänger ihrer Nachrichten auf Webseiten zu locken, auf denen dann Abofallen lauern – meist in Verbindung mit Pornografie.

Wie bei SMS-Nachrichten kann man über WhatsApp grundsätzlich jeden anschreiben, dessen Rufnummer man kennt. Man braucht keine vorherigen Autorisierung. Wahrscheinlich haben die Spammer einfach alle Rufnummern in verschiedenen Nummernblöcken durchprobiert.

Um dem Betreiber WhatsApp das Filtern der unerwünschten Werbebotschaften nicht zu leicht zu machen, nutzen die Spammer einen Trick. In vielen Fällen stehen die URLs nicht im Nachrichtentext selbst, sondern sie sind als Foto in das Profilbild des Absenders eingesetzt.

Die Spammer locken ihre Opfer mit pornographischem Material in ihre Abofalle. Wer den Links im Profilbild folgt, sieht ein wenig nackte Haut, wird aber ziemlich schnell dazu angehalten, ein kostenpflichtiges Erotik-Abo abzuschließen. Eine Beispielnachricht, die Heise dazu veröffentlicht hat, lautet so:

Hallo hab was ganz irres gefunden ! Achtung reine Spezial-Versionen, ( um die Nachrict zu entschlüsseln einfach die LINK’S öffnen die im Profil versteckt sind, siehe Foto oben links…. ) L. G. und schickt die Nachricht mal weiter!

Dieser Beitrag wurde unter Internet, Mobilgeräte, Recht, Sicherheit, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Antwort zu Spammer nutzen vermehrt WhatsApp für Porno-Abofallen

  1. Pingback: Datenschützer kritisieren Whatsapp | Klaus Ahrens: News, Tipps, Tricks und Fotos

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.