Spotify macht Kundenkonten dicht

Spotify hatte seine Abonnenten im Mai 2021 über Änderungen der Nutzungsbedingungen informiert, in denen sich das Unternehmen unter anderem das Recht auf eine Preiserhöhung einräumt.

Wenn die Abonnenten aber den neuen Nutzungsbedingungen widersprochen haben, kündigt Spotify ihnen einfach das Konto. Per Email teilt ihnen der Anbieter dann mit, dass ihr Konto zum 30. September 2021 geschlossen wird.

Betroffene hatten den neuen Nutzungsbedingungen bis zum Fristablauf am 30. Juni 2021 widersprochen. Spotify nennt in seinem Schreiben auch die Nicht-Annahme der neuen Nutzungsbedingungen als Grund für die Kontoschließung.

Noch im Mai 2021 sagte das Unternehmen, dass Spotify-Kunden bei den alten Nutzungsbedingungen bleiben könnten, wenn sie den aktualisierten Nutzungsbedingungen bis spätestens zum 30. Juni 2021 widersprechen würden. Dass dies zu einer Schließung des Kontos führen würde, wurde nicht erwähnt.

Spotify empfiehlt Betroffenen, ein neues Konto anzulegen

Nun weist der Streamingdienst darauf hin, dass Betroffene ja ein neues Spotify-Konto anlegen könnten. Allerdings müssen sie dazu aber auf jeden Fall den aktuellen Nutzungsbedingungen zustimmen – und alle Daten wie Playlisten und ähnliches im Spotify-Konto gehen dann verloren.

Bisher hat Spotify seine Abopreise noch nicht verändert. Es wird vermutet, dass der Anbieter alle Konten schließt, die den neuen Nutzungsbedingungen nicht zugestimmt haben, um dann im Oktober 2021 die Abogebühren zu erhöhen.

In mehreren Ländern Europas hat Spotify die Preise schon erhöht. Die Kosten für ein Einzelabo stiegen um 1 Euro auf 11 Euro pro Monat. Der Preis für ein Duo-Abo erhöhte sich auf 14 Euro und das Familienabo wurde 3 Euro teurer und kostet jetzt 18 Euro pro Monat. In Deutschland ist der Abopreis seit mehr als acht Jahren noch unverändert.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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