Stadtfest Lüdinghausen – nicht für sozial Schwache

Man ist es als Hartzer ja gewöhnt, dass man nicht teilhaben darf. Kein Bier trinken, keinen Tabak rauchen, kein Lotto spielen. Aber wenn sich eine Veranstaltung „Stadtfest“ nennen darf, erwarte ich eigentlich, dass auch jeder Bürger teilnehmen darf.

Darf er auch, aber nur, wenn er in der Lage ist, den Eintritt zu bezahlen. Selbst wenn man sich als Anwohner des Marktplatzes ein Würstchen kaufen möchte, soll man 3 Euro Eintritt für den Marktplatz dazu bezahlen.

Den Krach muss man bis Mitternacht ertragen, aber auf den Platz darf man aber nur gegen Entgelt. Früher gab es wenigstens für die Anwohner zum Ausgleich für die Lärmbelästigung freien Eintritt und ein paar Getränkemarken. Ist aber schon ein paar Jahre gestrichen. Das ist kein gutes Image für die Steverstadt.

Das Foto wurde aus der Entfernung aufgenommen – sonst hätte es Eintritt gekostet…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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