Start des James-Webb-Weltraum-Teleskops verschoben

Durch einen Montagefehler bei den Startvorbereitungen soll das ganze Weltraum-Teleskop erschüttert worden sein – jetzt sucht man nach möglichen Schäden.

Wegen eines „plötzlich ungeplant aufgegangenen“ Spannbandes wird sich der Start des James-Webb-Teleskops um mindestens vier Tage verschieben, sofern bei der Untersuchung des Vorfalls keine weiteren Schäden oder andere Probleme gefunden werden. Das 10 Milliarden Dollar teure James-Webb-Teleskop wird gerade von Arianespace in Französisch-Guayana auf den Start mit einer Ariane 5-Rakete vorbereitet.

Der Zwischenfall passierte bei der Montage des zusammengefalteten Weltraumteleskops auf den Nutzlastadapter der ECA-Oberstufe der Rakete. Die NASA betonte, dass diese Arbeiten unter der Verantwortung von Arianespace stattfinden und nicht der NASA. Bei dem Vorfall wurden das Teleskop und der Nutzlastadaper zwischenzeitlich durch Spannbänder zusammengehalten, was die endgültige Montage erleichtern sollte. Als sich eines dieser Spannbänder während der Arbeiten öffnete, soll das komplette Teleskop erschüttert worden sein.

Was ganz genau passierte, also ob sich nur der Verschluss öffnete oder ob das Band gerissen war, kann man dem Blogbeitrag der Nasa nicht entnehmen, auch nicht, wie stark diese Erschütterungen waren.

In dieser Woche stehen die Startvorbereitungen still, um Tests durchzuführen und nach möglichen Schäden zu suchen. Bis Freitag soll ein Untersuchungsbericht dazu erstellt werden. Der Start verschiebt sich deshalb vom 18. Dezember 2021 auf den 22. Dezember 2021.

Bild: ESA

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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