Eine Stellenanzeige im Quellcode von Whitehouse.gov

Suchen Sie vielleicht noch einen gut bezahlten Job als IT-Spezialist in den USA? Dann schauen Sie sich doch mal diese bemerkenswerte Stellenanzeige an, die in der Internetseite des Weißen Hauses „versteckt“ wurde:

Die neue US-Regierung von Präsident Joe Biden hat schon gestern eine Stellenanzeige auf bisher noch nie gesehene Weise versteckt. Im Quellcode der frisch aktualisierten Webseite des Weißen Hauses steht im Headerbereich ein Kommentar mit der Aufforderung: „Wenn Sie dies lesen, brauchen wir Ihre Hilfe für einen besseren Wiederaufbau.“ Danach folgt noch ein Link auf eine Bewerberseite des United States Digital Service (s. Markierung im Screenshot).

Den „Digialen Dienst“ gründete schon Präsident Obama

Diesen Dienst hat der frühere US-Präsident Barack Obama schon im August 2014 ins Leben gerufen: „Dieses kleine Team der besten Digitalexperten Amerikas wird mit anderen Regierungsbehörden zusammenarbeiten, um Websites verbraucherfreundlicher zu gestalten, Probleme zu erkennen und zu beheben und die technische Infrastruktur der Regierung zu verbessern.“

Der „Wiederaufbauplan“  des Joe Biden stellt zusätzlich einen Fonds zur Technikmodernisierung in Höhe von neun Milliarden US-Dollar zur Verfügung, der dabei helfen soll, „wichtige neue gemeinsame IT- und Cybersicherheitsdienste bei der Cyber Security and Information Security Agency (CISA) und der General Services Administration (allgemeine Dienstleistungsverwaltung) einzuführen und Modernisierungsprojekte bei Bundesbehörden abzuschließen“.

Auch Mittel für neues Personal vorhanden

Außerdem soll auch ein Fonds von gut 200 Millionen Dollar aufgelegt werden, um Hunderte Sicherheitsexperten schnell zur Unterstützung des Chief Information Security Officer und der Digital Services einzustellen.

Weitere 690 Millionen Dollar sollen für die CISA bereitgestellt werden, um „die Cybersicherheit in zivilen Netzwerken des Bundes zu stärken und die Steuerung neuer gemeinsamer Sicherheits- und Cloud-Computing-Dienste zu unterstützen“.

Der „Solarwinds“-Angriff wirkt nach…

Erst kürzlich war bekannt geworden, dass mehrere Regierungsbehörden in den USA von einem massiven Hackerangriff betroffen waren. Die großangelegten Angriffr hatte die  IT-Sicherheitsfirma Fireeye aufgedeckt, die dabei auch selbst ins Visier der Hacker geriet.

Bei dieser Attacke hatten sich die Angreifer ihren Zugang zu den Netzen über die vielerorts genutzte Wartungssoftware der Firma Solarwinds verschafft und waren dabei über Monate hinweg nicht entdeckt worden.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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