Steve Jobs ein Gott?

Wenn, dann ist er kein guter. Da Steve Jobs sich gestern aus dem Geschäft bei Apple zurückgezogen hat, sind die Medien voll mit einer Art „vorgezogenen Nachrufen“. Leute, er ist zwar krank, aber nicht tot! Und wird im Verwaltungsrat des angebissenen Apfels dem Unternehmen erhalten bleiben.

Jobs hat Apple in den 80ern gerettet, als die kein anderes Konzept mehr hatten, als anders zu sein. Sein Konzept ist übrigens auch nicht anders. Er beherrscht es aber wohl, seinen Produkten ein Image für den Eigentümer mitzugeben und den so geil auf so ein Teil zu machen, dass er sogar vor dem Laden kampiert, um morgens zu den ersten zu gehören, die dann stolz ein iWasauchimmer hochhalten zu können. Für solche Manipulationen von unmündigen und manipulierbaren Verbrauchern kriegt man ja heutzutage soger Wirtschafts-Nobelpreise.

Die Ideen von George Lucas und anderen Filmschaffenden geklaut, versucht er jetzt, den Wettbewerb mit Rechtsanwälten und gefälschten Beweisen vom Markt fernzuhalten. Apple-Besitzer müssen einen Jailbreak (Gefängnisausbruch) machen, um über die von Apple gekauften Produkte selbst bestimmen zu können. Ihre Wege durch die Welt werden zu Apple gemeldet und gespeichert, und Steve Jobs bestimmt, welche Zeitung und welches Buch auf den Geräten gelesen wird und vor allem welches nicht!

In den Augen der Fans ist Steve Jobs ein Gott und sie haben schon Angst um die Zukunft von Apple. In den Augen der Nicht-Fans ist Steve Jobs ein Scharlaten. Und das darf man auch sagen, denn, wie gesagt: Tot ist er noch nicht.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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