Studie sieht Internet durch Regierungen und Firmen gefährdet

InternetMapDas Internet and American Life Project von Pew Research hat eine Studie zur Entwicklung des Internets in den nächsten Jahren veröffentlicht. Dabei wurden 1400 Experten aus Hochschulen und Firmen gefragt, welche Tendenzen und Gefahren sie bis 2025 sehen.

Die meisten davon glauben, dass das Internet Stellen schaffen, die Wirtschaft antreiben und neue Kommunikationsmöglichkeiten für die Menschen bereitstellen wird. Besonders weit verbreitet sind allerdings Befürchtungen, dass Regierungen weitere Sperren und Filter einführen, das Netz immer mehr segmentieren und zensieren werden.

Der Bericht stellt fest, dass die Regulierung des Netzes vor allem in protestgeschüttelten Ländern wie Ägypten und der Türkei ein immer beliebteres politisches Mittel ist. China unterdrückt die Meinung Andersdenkender nicht nur durch seine Große Firewall, sondern hat auch schon Oppositionelle wegen ihrer Internetveröffentlichungen ins Gefängnis gesperrt.

Die zweite große Gefahr fürs Internet ist nach dieser Studie das schwindende Vertrauen der Nutzer ins Netz angesichts von Überwachung durch Regierungen und Sicherheitslücken. Darunter fallen natürlich ganz besonders die NSA-Schnüffelprogramme – und der Verlust von Millionen Kundendaten zum Beispiel aktuell bei der US-Kette Target.

Einen weitergehenden Bericht zu dieser Studie in Deutsch finden Sie bei ZDNet.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Internet, News, Politik, Recht, Sicherheit, Soziales, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.