Surfacegate: Microsoft schweigt seine Surface-Probleme tot

Surface3aIn seinem mit „Welcome to Surfacegate“ betitelten Blogartikel hat der bekannte Journalist Paul Thurrott seine Meinung zu den diversen Problemen geäußert, die Microsofts Surface Book und das Surface Pro 4 betreffen sollen.

Insbesondere kritisierte Thurrott Fehler, die die integrierte Grafikeinheit der Skylake-Prozessoren betreffen, die der Hersteller in beiden Geräten verbaut hat. Der Treiber von Intel verursache Abstürze und soll angeblich die Akkulaufzeit im „Connected Standby“ deutlich reduzieren, weil der Prozessor deshalb nur selten in seinen tiefsten Schlafmodus überwechselt.

Microsoft hat sich bisher nur in einem hauseigenen Forum zu Wort gemeldet hat, und zwar durch eine kurze Entschuldigung eines Ingenieurs im letzten Monat. Thurrott fordert den Hersteller jetzt zu mehr Transparenz auf. Statt nur zu sagen, Anfang 2016 solle ein Update folgen, sei dem Journalisten zufolge eine Pressekonferenz der Größe der Probleme angemessen.

Außerdem sollen betroffene Käufer dieser Geräte zum Beispiel eine um mindestens sechs Monate verlängerte Garantie als Ausgleich für die bisher nicht behobenen Probleme und etwa ein Office-365-Abo erhalten.

Auf letzteres würde ich als Betroffener allerdings lieber verzichten. Dann schon lieber Cashback und eine freie Office-Software kostenlos und ohne Cloud-Zwang statt einer „geschenkten“ Software, für die dann monatlich Miete bezahlt werden soll…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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