Teamviewers starkes Wachstum bringt gute Rendite

Zur Freude des Finanzinvestors Permira, einer britischen Heuschrecke, die das deutsche Unternehmen Teamviewer mit der gleichnamigen Fernwartungssoftware als Hauptprodukt an die Börse gebracht hat, wird Teamviewer für den Finanzinvestor zu einem immer besseren Geschäft…

Weitere Anteile verkauft

Gut ein Jahr nach dem Börsengang verkaufte Permira nach zwei Platzierungen im März und Mai in der vorletzten Nacht weitere Anteile und konnte dafür knapp eine Milliarde Euro einnehmen.

Damit summieren sich die Erlöse aus Aktienverkäufen durch den Börsengang und danach auf über 4,8 Milliarden Euro. Das 28-prozentige Aktienpaket, das Permira jetzt noch hält, ist ja auch noch rund 2,5 Milliarden Euro wert.

Permira hatte Teamviewer erst 2014 für 870 Millionen Euro gekauft und dann im Herbst letzten Jahres an die Börse gebracht.

Der größte deutsche Tech-Börsengang nach dem Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende brachte dem Investor 2,2 Milliarden Euro ein. Darüber hinaus nutzte Permira den Kursanstieg der Aktie in 2020 inzwischen schon für drei Anteilsplatzierungen.

Teamviewer verzeichnet über das gesamte Jahr hinweg ein konstantes Wachstum und gehört damit zu den Gewinnern der Corona-Krise. Das Unternehmen aus Göppingen profitierte dabei von der coronabedingt hohen Nachfrage nach Fernwartungs- und Homeoffice-Software.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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