Telekom bessert StreamOn gemäß Gerichtsentscheid nach

Jetzt bessert die Deutsche Telekom ihr Produkt StreamOn nach. Grund dafür ist eine aktuelle Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in Nordrhein-Westfalen vom letzten Monat.

Damit hatte das Gericht entschieden, dass das StreamOn in mehreren Punkten gegen geltende Gesetze verstößt. Wenn das Produkt nicht geändert werde, komme es zu einem Vertriebsverbot.

Mit den Änderungen bei StreamOn will die Telekom jetzt das drohende Vertriebsverbot abwenden.

Amazon, Netflix & Co. erkaufen sich die Bevorzugung ihres Verkehrs

Bei StreamOn können die Mobilfunkkunden der Deutschen Telekom auf Audio- und Videoangebote von diversen Telekom-Partnern zugreifen, ohne dass der dadurch entstehende Datentransfer das Datenvolumen des Mobilfunkvertrags belastet.

Zu den Partnern bei StreamOn gehören AmazonAppleMusic, Netflix, Spotify und Youtube. Das ist eine klare Bevorzugung bestimmter Anbieter und deshalb auch ein Verstoß gegen die Netzneutralität.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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