Telekomiker wollen ihre HotSpot-App jetzt doch abschalten

TelekomHotspotAppEine mehr gequält daherkommende Meldung der Telekom betrifft die HotSpot-App des Konzerns, die freimütig die Passwörter der Benutzer auf Anfrage an jedermann übermittelt.

Das durch einen Heise-Artikel bekannt gewordene Missbrauchsszenario sei zwar “bisher rein theoretisch“, heißt es da. Dennoch will die Telekom die HotSpot-App überarbeiten und “wohl einige Funktionen vorübergehend deaktivieren” redete ein Sprecher das riesige Sicherheitsleck schön.

In diesem Laden wird sich wohl nie etwas ändern. Die immer noch treffende Bezeichnung “Telekomiker” stammt noch aus den frühen achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als dieser Konzern behauptete, man könne keine höheren Datendurchsätze als maximal 300 Bit pro Sekunde über Telefonleitungen übertragen, während die Menschen (ich auch) schon mit US-Robotics-Modems locker mit 19.200 Bit pro Sekunde ihre Mailboxen und andere Internet-Vorläufer ansurften…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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