Telemedizin nur für Privatpatienten

Seit der Deutsche Ärztetag im letzten Jahr das Fernbehandlungsverbot gelockert hat, drängen die großen privaten Krankenhausbetreiber von Asklepios bis Fresenius auf den Markt und treiben Diagnosen per Video, App oder Telefon voran. Angeblich soll sich jeder fünfte Arztbesuch durch die „digitale Beratung“ ersetzen lassen.

Asklepios, Fresenius und Rhön-Kliniken stehen in den Startlöchern

Fresenius, Rhön und Asklepios wetteifern um digitale Plattformen, die manchen Besuch in der Arztpraxis überflüssig machen und Patienten viel Zeit sparen dürften. Das könnte gegen den Ärztemangel auf dem Land helfen – und den Firmen neue Umsatzquellen bringen.

Kassenpatienten stehen im Regen

Der letzte Punkt macht auch deutlich, warum die Online-Sprechstunde nur Privatpatienten angeboten wird. Die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland zeigt auch dabei wieder ihr hässliches Gesicht.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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