Teure Seitensprünge für Ashley Madison

Das im Juli 2015 gehackte Seitensprung-Portal Ashley Madison hat sich mit klagenden Nutzern auf eine Zahlung von 11,2 Millionen US-Dollar (ca. 9,8 Millionen Euro) verständigt. Beim Bundesbezirksgericht in Missouri zusammengefasste Sammelklagen sollen beigelegt werden, wenn das Gericht jetzt zustimmt, bestätigt eine Mitteilung der Mutterfirma des Portals Ruby Corp.

Hack kostet Ashley Madison 13 Millionen Dollar

Wenn es dazu kommt, hat das Dating-Portal mit dem Schwerpunkt Seitensprünge zusammen mit der Strafe der Regulierungsbehörde von 1,6 Millionen Dollar ca. 13 Millionen Dollar für seine Aktivitäten bezahlt.

Mindestens 2 Mitglieder soll es das Leben gekostet haben

Teurer bezahlt haben den Hack zwei Mitglieder deren Suizide infolge des Hacks kolportiert wurden. Hinzu kommen jede Menge Erpressungsversuche mit den im vorletzten Sommer gestohlenen Daten des Portals.

Die Daten auf den Rechnern von Ashley Madison waren nicht verschlüsselt und die Benutzerlisten waren voll von weiblichen Fake-Accounts. Die meisten der „Frauen“ dort waren wohl eher von virtueller Natur: Auf 20 Millionen Männer gab es bei den Benutzern nur echte 1.500 Frauen.

Dabei kommen auf eine Frau immerhin 13.568 Männer. Sollte jeder dieser Männer ihr auch nur eine Message schicken, dürfte die Lady zu alt für einen Seitensprung sein, wenn sie die endlich alle beantwortet hat…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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