Tote kurbeln die die US-Wirtschaft nicht an

1.200-Dollar-Schecks für eine Million tote Amerikaner

Beim Kampf gegen die Corona-Pandemie liegt in den USA vieles im Argen, trotz (oder wegen) der Appelle des Präsidenten Donald Trump steigen die Zahlen Infizierter wieder massiv an. Dazu wirft eine neue Panne ein schlechtes Licht auf Trumps US-Regierung:

Offenbar hat der Staat Corona-Soforthilfen von je 1.200 $ (natürlich mit Trumps Unterschrift) an 1,1 Millionen Verstorbene ausgezahlt, berichtet unter anderem die „Washington Post“.

Im März und April wurden an die 1,4 Milliarden Dollar ausgezahlt, erklärte der Rechnungshof des US-Kongresses. In den USA hat die Steuerbehörde IRS keinen Zugriff auf das Sterberegister, weshalb der Tod von Steuerzahlern häufig erst mit Verspätung an die Behörden weitergegeben werde. Deshalb sei es zu den Fehlauszahlungen gekommen.

Die Direkthilfen für Amerikaner gehören zum Konjunkturpakets der Regierung. Jeder Bürger erhielt einen Scheck über 1.200 Dollar. Das Geld, das an Verstorbene ging, forderte die Regierung dann im Mai recht pietätlos wieder zurück – ob das rechtlich überhaupt möglich ist, ist noch umstritten.

Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 3.o

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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