Trojaner WannaCry entlastet Autofahrer

Es sind nur wenige Menschen, denen der Erpressungstrojaner WannaCry Gutes tut, aber es gibt sie. Dazu gehören beispielsweise 590 australische Kraftfahrer, die sich in der Zeit der WannaCry-Angriffe im Mai und Juni 2017 eine Strafe wegen zu schnellen Fahrens oder Rotlichtvergehen eingefangen hatten.

Denn inzwischen hat die Polizei des australischen Bundesstaates Victoria deren Strafen zurückgezogen. Nach Berichten australischer Medien ist der Grund dafür eine Infektion von Tempo- und Rotlichtkameras mit dem Verschlüsselungstrojaner WannaCry.

Betroffen sind alle Strafen, die auf Beweisfotos von 55 Verkehrskameras in Melbourne vom 6. bis 22. Juni basieren. Die Zahl zurückgezogener Strafen könnte sogar noch auf etwa 8.000 steigen, denn es dürften noch weitere Kameras betroffen sein.

Diese Kameras laufen wohl unter einer Windows-Variante, die vom Systembetreiber nicht mit den notwendigen Sicherheitsupdates versehen wurden. Nach Informationen der Polizeibehörde sind die Kameras aber nicht mit dem Internet verbunden, weshalb auch noch nicht klar ist, wie sie infiziert wurden…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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