Twitter und Facebook verweigern Sperren bei Aufruhr

Nach einem Bericht der Tageszeitung „The Guardian“ wollen weder Twitter noch Facebook die Forderung der englischen Regierung, im Falle von Aufruhr Nutzer auszusperren oder deren Seiten zu schließen, verweigern. Sie nennen das eine neue Form von Online-Zensur.

Deshalb wird die Regierung bei dem bevorstehenden Treffen mit den Vertretern der Sozialen Netzwerke wohl von ihren Forderungen abrücken müssen. Stattdessen will die Innenministerin jetzt in dem Gespräch herausfinden, mit welchen Maßnahmen die Netzwerke in solchen Fällen die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung unterstützen könnten.

Da fragt man sich, ob Gaddafi oder Mubarak auch solche Forderungen gestellt haben und wie es in Libyen und Ägypten jetzt aussehen würde, wenn die Sozialen Netzwerke sich dem gebeugt hätten…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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