Überwachungsstaat: Die Bundesregierung will alle Cloud-Daten der Bürger ausspähen

Merkel_DatenWas da alles im Cloudspeicher eines Benutzers liegen könnte: Fotos, Videos, einfach alles, was das Herz des datengeilen Politikers begehrt!

Blöd ist nur, dass diese virtuellen externen Festplatten mit Schlüsseln geschützt sind – und kein willfähriger Zugangsprovider beteiligt ist, den man in die Pflicht nehmen könnte, eine Abhör- bzw. Mitleseschnittstelle einzurichten.

Nach einem Bericht von Golem unter der Überschrift „Bundesregierung will an die Verschlüsselung in der Cloud“ will die Bundesregierung an die Daten der Nutzer in Cloud-Diensten kommen und untersucht zu diesem Zweck die verwendete Verschlüsselung.

Das zeigt die Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion der Partei Die Linke. Danach arbeitet das hochtrabend Strategie- und Forschungszentrum Telekommunikation (SFZ TK) (Schnüffelzentrum) an dem Projekt Cloud. Im Antworttext der Regierung heißt es, es „wurde die Verschlüsselung im Bereich des Cloud-Computing im Allgemeinen behandelt.“

Im SFZ TK seien das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei und der Geheimdienst Verfassungsschutz „gleichsam vertreten“, meinte die Bundesregierung. „Alle Anstrengungen drehen sich darum, wie in neuen digitalen Kommunikationsplattformen die Telekommunikationsüberwachung umgesetzt werden kann.“

Nach Auswertung der Projektergebnisse würden diese den Sicherheitsbehörden dargestellt. „Eine Veröffentlichung ist nicht vorgesehen“, heißt es weiter in der Antwort auf die Frage nach dem Aufgabenbereich des Zentrums.

„Schnüffelzentrum“ ist wohl der richtige Ausdruck für den Verein. Trotzdem gibt es einen Tipp von mir: Fragt mal bei Euren Kollegen vom CIA oder FBI nach, denn die meisten Cloud-Speicher stehen in den USA, und die dortigen Daten- und Gesinnungsschnüffler haben überall eine Schnittstelle zum Mithören!

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