Über 85.000 SQL-Datenbanken im Dark Web angeboten

Über 85.000 SQL-Datenbanken werden aktuell auf einem Dark-Web-Portal zum Kauf angeboten. Die Hacker verlangen „nur“ ca. 500 Dollar pro Datenbank. Die Datenbanken wurden von Cyberkriminellen gestohlen und den Besitzern dann die Rückgabe nur gegen Zahlung eines Lösegelds angeboten.

Die Täter kopierten nach Einbrüchen in die Systeme ihrer Opfer diese SQL-Datenbanken auf eigene Server, löschten dann die Originale und hinterließen eine Lösegeldforderung.

Zunächst forderten sie zu einer Kontaktaufnahme via Email auf, später automatisierten sie den Vorgang über ein Web-Portal. Das war anfangs noch öffentlich erreichbar, zog dann aber später auf eine Onion-Adresse im nur mit dem Tor-Browser erreichbaren Dark Web um.

Opfer, die dieses Portal aufsuchen, um ihre Daten zurückzukaufen, müssen die eindeutige ID angeben, die im Erpresserschreiben steht. Danach können sie dann ihre Daten zurückkaufen – allerdings nur neun Tage lang, dann wechselt die Datenbank in den Auktionsbereich des Portals über.

Das Geld für den Rückkauf oder den Kauf einer Datenbank muss in Bitcoin gezahlt werden und wurde von den Kriminellen schon mehrfach an den stark gestiegenen Bitcoin-Kurs angepasst. Der Preis lag aber immer bei ca. 500 Dollar.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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