US-Gericht stoppt Verbot von Tiktok

Mit ihrem Plan, die Video-App TikTok zu verbieten, hat die US-Regierung erneut eine Niederlage erlitten: Eine Richterin im US-Bundesstaat Pennsylvania erließ jetzt eine einstweilige Verfügung gegen mehrere Anordnungen des US-Handelsministeriums, die am 12. November in Kraft treten sollten und das Aus für TikTok in den USA bedeutet hätten.

Diese einstweilige Verfügung hatten drei der TikTok-Nutzer (eine Frau und zwei Männer) beantragt. Alle drei bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Videos, die sie dann auf TikTok veröffentlichen und haben jeweils mehr als eine Million Follower auf der Plattform.

Die Anordnungen des Handelsministeriums hätten unter anderem das Hosting und die Bereitstellung von Inhalten stark eingeschränkt und damit die App letztlich unbrauchbar gemacht.

Es ist nicht die erste Niederlage vor Gericht, die die Regierung von US-Präsident Donald Trump bei ihrer Kampagne gegen Tiktok einstecken musste: So hatte ein Gericht schon im September ein vom Handelsministerium verfügtes Download-Verbot der Tiktok-App verhindert. Ansonsten hätten Apple und Google die Tiktok-App aus ihren App-Stores entfernen müssen. Schon installierte Apps hätten dann aber weiter funktioniert…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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