Verbraucherschützer klagen gegen Elitepartner

elitepartnerDie Verbraucherzentrale Hamburg wirft Elitepartner vor, Nutzern ihr Widerrufsrecht zu verwehren und einfach Rechnungen zu versenden. Die Dating-Plattform bgründet das damit, dass die Betroffenen vor dem Widerruf schon intensiv Nachrichten an Mitglieder von Elitepartner versandt hätten.

Deshalb glauben die Betreiber, dass neue Mitglieder, die ihren Vertrag fristgerecht widerrufen haben, trotzdem zahlen müßten und schreiben fleißig Rechnungen mit schon hanebüchenen Begründungen.

Jemand, der eine 24-monatige Mitgliedschaft zum Gesamtpreis von 298,89 € abgeschlossen und nach ein paar Tagen von seinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht hatte, musste sich anhören, dass er jetzt einen „Wertersatz“ von satten 2.979 € zahlen müsse, wobei Elitepartner aber nur 224,10 € fordere.

Absurd und unberechtigt“ nennt das die Verbraucherzentrale. So werde das Widerrufsrecht praktisch völlig ausgehebelt. Einen ausführlicheren Bericht dazu finden Sie bei Heise.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Internet, News, Recht, Soziales abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.