Vergewaltiger helfen einander

kreuzZwei Katholische Kliniken der Hospitalvereinigung St. Marien GmbH in Köln haben einer Frau nach einer Vergewaltigung die Behandlung verweigert.

Der Vorfall wurde inzwischen auch von den Kliniken, dem  Sankt Vinzenz-Hospital in Köln-Nippes und dem Heilig Geist-Krankenhaus in Köln-Longerich  bestätigt.

Angeblich handelte es sich nur um ein Missverständnis (das gleich zweimal auftrat).

Das Erzbistum Köln stellte zwar klar, dass betroffene Frauen auch in katholischen Krankenhäusern behandelt und einer Spurensicherung unterzogen werden können, aber glauben wird das nach diesem Vorfall wohl niemand mehr.

Erst hieß es, es hätte an der „Pille danach“ gelegen, die die Ärzte der katholischen Krankenhäuser nicht verschreiben dürfen. Doch ein solches Rezept hatte das 25-jährige Opfer schon, es ging nur um die Untersuchung und die Spurensicherung.

Aber was erwartet man von einer Religionsgemeinschaft, die immer wieder mit der Vergewaltigung von den Geistlichen anvertrauten Kindern und Jugendlichen Schlagzeilen macht und dort gerade wieder eine wissenschaftliche Untersuchung verhindert hat?

Man fragt sich, warum Religionsgemeinschaften mit solchen Ansichten überhaupt noch Leistungen im Schul-, Gesundheits- und Sozialbereich anbieten und dabei ihre unmenschlichen religiösen Vorstellungen zu Lasten der Hilfesuchenden ausleben dürfen ?

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