Vorwerk behebt Cloud-Probleme bei Staubsaugerroboter VR300

Drei Wochen nach Bekanntwerden der Cloudprobleme von Vorwerk-Staubsaugerrobotern hat das Unternehmen eine neue Firmware-Version bereitgestellt, welche die Probleme mit der Cloud-Anbindung des Saugroboters VR300 beheben soll. An der Lösung für den VR200 wird allerdings noch gearbeitet.

Installation des Updates

Vorwerk behebt den Fehler mit der Cloud-Verbindung seines Staubsaugerroboters VR300 mit einem Firmware-Update. Nachdem das Update durchgeführt wurde, soll sich der Saugroboter wieder korrekt mit den Servern verbinden, verspricht der Hersteller. Nach dem Update soll der VR300 wieder vollständig funktionstüchtig sein. Wegen der fehlerhaften Cloud-Anbindung arbeiteten bei dem Saugroboter vorher einige Funktionen nicht mehr.

Das neue Firmware-Update kann man auf zwei Wegen installieren. Wer seinen Staubsaugerroboter noch an die „MyKobold“-App oder die „Kobold Roboter“-App angekoppelt hat, kann das Update ganz normal über die App einspielen.

Für Nutzer, die die App-Koppelung aufgehoben oder den Saugroboter auf Werkseinstellungen zurückgesetzt haben, ist die Installation umständlicher. Sie bekommen von Kobold kostenlosen einen USB-Stick zugeschickt, mit dem sich der Sauger auf die aktuelle Firmware-Version 4.6.0 updaten lässt.

Von den Problemen sind Nutzer des Vorgängermodells VR200 auch betroffen. Für diese Kunden gibt es zurzeit noch keine Lösung. Vorwerk arbeite „mit Hochdruck“ an der Behebung des Problems, teilte der Hersteller in einer Pressemitteilung mit. Die Lösung werde in Kürze vorgestellt. Aktuell wird der Saugroboter VR200 von Vorwerk nicht mehr vertrieben, das Nachfolgemodell VR300 kostet ca. 800 Euro.

Die Cloud-Probleme dauern schon seit Ende Mai am. Weil ein TLS-Root-Zertifikat ausgelaufen war, konnten sich die automatischen Staubsauger nicht mehr korrekt mit der Cloud verbinden, was für umfangreiche Funktionseinschränkungen sorgte. So war es beispielsweise den Saugrobotern nicht mehr möglich, auf die gespeicherten Grundrisse der Wohnung zuzugreifen. Die Zeitsteuerung und festgelegte Zonen konnten Besitzer ebenfalls nicht mehr nutzen. Der mit einem Knopfdruck ausgelöste manuelle Reinigungsmodus funktionierte allerdings weiter.

Über Klaus

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