Wachstum bei IPv6-Internetadressen

Die für den Betrieb des Internet erforderlichen IP-Adressen werden immer knapper, in diesem Monat hat die RIPE den letzten Adressblock mit vierstelligen IPv4-Adressen vergeben. Deshalb müssen jetzt die neuen sechsstelligen IPv6-Adressen genutzt werden, aber noch nicht jeder Provider beherrscht die Technik.

Nach Schätzungen des Google-IPv6-Experten Lorenzo Colitti kann in fünf Jahren jeder zweite via IPv6 ins Internet gehen – wenn das aktuelle Wachstum (150% im letzten Jahr) anhält. Das klingt nach viel, ist aber nur 1 % aller Google-Besucher. „In drei Jahren sind wir wohl eher bei 10 Prozent, dann wachsen die Nutzerzahlen aber schneller,“ äußerte der Google-Mann beim 65.Treffen der IP-Adressverwaltung RIPE in Amsterdam.

Mit IPv6 gibt es 340 Sextillionen verschiedene eindeutige Internetadressen, damit kann nicht nur jedes Smartphone oder Tablet, sondern auch jede Armbanduhr, jeder Stromzähler und jeder Kühlschrank seine eigene IP bekommen und das Tiefkühlfach noch eine extra…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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3 Antworten zu Wachstum bei IPv6-Internetadressen

  1. Thomas Schäfer sagt:

    ahrens.de has no AAAA record

    Schau doch mal nach, ob man das bei Hosteurope nicht ändern kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Schäfer

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