Warntag: Vier von fünf Smartphones können es nicht

Der bundesweite Test zum Versenden von Warn-SMS soll verschoben werden. Nur jedes fünfte Smartphone beherrscht die dafür genutzte Technik Cell Broadcast, weshalb die Apps Katwarn und Nina ihre Nutzer einfach nicht warnen können.

Der eigentlich für September 2022 avisierte Test der neuen Warn-SMS verzögert sich deshalb aus “technischen Gründen”, berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Mitarbeiter der beteiligten Behörden.

Der Warntag 2020 war ein Fehlschlag, der Warntag 2021 wurde abgesagt, und auch der Warntag 2022 wurde jetzt verschoben – ein Armutszeugnis für die Politik!

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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1 Antwort zu Warntag: Vier von fünf Smartphones können es nicht

  1. Thomas Kuhn sagt:

    Eine Korrektur der WiWo-Autors zu dieser Meldung: Cell-Broadcast-Alarme haben mit Apps wie KatWarn und Nina nichts zu tun.
    Die Übertragung erfolgt nicht übers mobile Internet (wie bei den Apps), sondern über eine spezielle Datenkanäle des Mobilfunknetzes.
    Weil die meisten Handys bisher nicht wissen, in welchen Kanälen die dt. Warnungen verbreitet werden und, auf welche Warnsignale sie wie reagieren sollen, laufen Cell-Broadcast-Warnungen hierzulande bis auf Weiteres ins Leere.
    Erst, wenn die nötigen Konfigurationsdaten in den Telefonen aktualisiert sind, funktioniert’s. Aber wann und für welche Telefone das durch die Gerätehersteller erfolgen wird, ist offen.

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