Was niemand wirklich braucht: Herd mit Internetanschluss

Unter der Rubrik „Was niemandwirklich braucht“ sollte man den von der englischen Firma AGA vorgestellten Herd mit Internetanschluss abhaken.

Der Herd hat zwei Kochplatten, einen Backofen und einen Grill, die entweder per SMS oder par Android- oder iPhone-App separat voneinander ein- oder ausgeschaltet werden können.

Auch über eine Website des Herstellers läßt sich das immerhin 12.500 € teure Kochgerät mit dem Browser fernsteuern. Dieses Gerät ist eine nicht benutzbare Kopfgeburt, zumindest, wenn man es ferngesteuert nutzen möchte.

Wenn man das wirklich ausprobiert, wird man schnell feststellen, das alles überkocht oder verbrennt, weil ein Feedback zum Beispiel per Webcam fehlt.

Und wenn man einen Topf zum schnellen abkühlen zur Seite ziehen möchte, fehlt der Roboterarm, da hat es Bernd das Brot schon besser, denn der hat einen, selbst wenn er ihn nicht leiden mag.

Der Herd wird nur zusammen mit einem Orange-Mobilfunkvertrag verkauft, der nochmal mit knapp 8 € im Monat zu Buche schlägt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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